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Teststart von Trägerrakete in USA gescheitert – Video

© Foto : DARPADie Rakete "Rocket 3.0" des Raumfahrtunternehmens Astra
Die Rakete Rocket 3.0 des  Raumfahrtunternehmens Astra - SNA, 1920, 29.08.2021
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Der Testflug der Trägerrakete des Typs „Rocket 3.3“ des US-Raumfahrtunternehmens Astra ist wegen technischer Probleme gescheitert. Das Unternehmen hat den Test auf seiner Webseite live übertragen.
Die Rakete wurde um 15.35 Uhr Ortszeit am Samstag (0.35 Uhr MESZ am Sonntag) von dem Raketenstartplatz Pacific Spaceport Complex – Alaska auf der Insel Kodiak gestartet.
Offenbar wich die Rakete nach dem Start von ihrem Kurs ab: Anstatt aufzusteigen, bewegte sie sich seitwärts. Etwa zweieinhalb Minuten nach dem Start schalteten sich wahrscheinlich die Triebwerke ab. Die Rakete stürzte zu Boden und die Übertragung über die Kameras brach ab. Sie konnte die Erdumlaufbahn also nicht erreichen.
„Wir hatten technische Probleme, haben jedoch 2,5 Minuten Flugdaten erhalten. Jeder Start, ob erfolgreich oder nicht, ist eine Gelegenheit für uns, zu lernen. Unser Team wird die Daten untersuchen und diese Informationen nutzen, um unseren nächsten Start zu verbessern“, hieß es in einer Twitter-Mitteilung des Unternehmens.
Später schrieb der Astra-Gründer und -Geschäftsführer, Chris Kemp, auf Twitter, das Video und der Einblick in die Flugdaten würden vermuten lassen, dass sich ein Triebwerk direkt nach dem Start abgeschaltet habe. „Alles, was danach geschah, macht mich unglaublich stolz auf unser Team. Der Weltraum mag hart sein, aber wie diese Rakete geben wir nicht auf“, äußerte er.
Am Vortag war der Start der Rakete von dem Team in letzter Sekunde abgebrochen worden.
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Der jüngste gescheiterte Start ist der dritte fehlgeschlagene Versuch des Unternehmens in einem Jahr, die Erdumlaufbahn zu erreichen. Im September 2020 hatte die Rocket 3.1 Probleme mit dem Steuerungssystem. Im Dezember konnte die Rocket 3.2, die sich bereits im Weltraum befand, nicht die Orbitalgeschwindigkeit erreichen, weil ihr der Treibstoff ausging. Für Ende 2021 plant das Unternehmen einen weiteren Start.
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