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„Keine Bedenken“: Türkei will weitere S-400 von Russland kaufen

Tayyip Erdogan - SNA, 1920, 29.08.2021
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Ankara hat laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan „keine Bedenken“, dass ein weiterer Kauf des russischen Raketenabwehrsystems S-400 erfolgt.
„Gegen den Kauf einer zweiten Lieferung des russischen Raketenabwehrsystems S-400 haben wir keine Bedenken. Russland und die Türkei unternehmen viele gemeinsame Schritte, ob es der Kauf von S-400 sei oder andere Themen im Bereich Verteidigungsindustrie. Während der Löscharbeiten im August benutzten wir russische Flugzeuge. Dieses Thema haben wir (mit Präsident Putin – Anm. d. Red.) in unserem letzten Telefonat besprochen. Bei meiner nächsten Russlandreise werden wir darüber noch einmal diskutieren“, so Erdogan.
Der Chef des staatlichen russischen Waffenexporteurs Rosoboronexport, Alexander Michejew, hatte bereits vor einigen Tagen gesagt, dass die Verhandlungen mit der Türkei bezüglich des Kaufs weiterer S-400 vor dem Abschluss stünden. „In naher Zukunft werden wir und unsere Partner damit beginnen, einen Vertrag aufzusetzen und zu unterzeichnen“, so Michejew.

Kauf von russischen S-400

Die Auslieferung der modernsten russischen S-400-Luftverteidigungssysteme, die zu einer Krise in den Beziehungen zwischen der Türkei und den USA führte, begann Mitte Juli 2019.
Washington forderte, den Deal rückgängig zu machen und im Gegenzug amerikanische Patriot-Systeme zu kaufen, und drohte Ankara, den Verkauf der modernsten F-35-Jäger an die Türkei zu verzögern oder sogar abzubrechen sowie Sanktionen gemäß CAATSA zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen, und setzte die Verhandlungen über eine zusätzliche Charge von S-400 fort.
Türkei werde das Luftabwehrsystem S-400 trotz US-Sanktionsdrohung nicht aufgeben, versicherte der türkische Außenminister, Mevlüt Çavuşoğlu, Ende Mai.
Das Flugabwehrsystem S-400 zählt zur neuen Generation der Boden-Luft-Systeme. Bei einem Aktionsradius von rund 600 Kilometern kann die Anlage zeitgleich bis zu zehn ballistische Zielobjekte, die sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu sieben Kilometern pro Sekunde fortbewegen, orten und bekämpfen. Das russische Militär erwartet die Einführung seiner ersten S-500-Systeme schon in diesem Jahr. Die Lieferung von serienmäßig hergestellten Systemen soll laut dem Verteidigungsministerium 2025 beginnen.
US-Außenminister Antony Blinken spricht nach Gesprächen im Auswärtigen Amt in Berlin am 23. Juni 2021 zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Heiko Maas.  - SNA, 1920, 29.07.2021
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