Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

„Historischer Linksrutsch“: Söder warnt Union vor Machtverlust

© REUTERS / Christian MangCSU-Chef Markus Söder (Symbolbild)
CSU-Chef Markus Söder (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.08.2021
Abonnieren
CSU-Chef Markus Söder hält es für möglich, dass ein Linksbündnis nach der Bundestagswahl die Macht in Deutschland übernimmt. Dem SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz wirft er „unlauteren“ Kampf vor und fordert, einen „historischen Linksrutsch“ zu verhindern.
Im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ warnte Söder die Union eindringlich vor einem Machtverlust nach der Bundestagswahl. „Wir müssen alles tun, um einen historischen Linksrutsch in Deutschland zu verhindern“, sagte er nach Angaben der DPA:
„Noch nie war die Gefahr so groß, dass ein Linksbündnis die Macht übernimmt.“
Ein Wahlergebnis von 30 Prozent plus X für CDU/CSU hält Söder mittlerweile für unrealistisch. Es komme darauf an, dass die Union überhaupt noch vor SPD und Grünen liege. „In der aktuellen Situation müssen wir wohl etwas kleinere Brötchen backen“, führte der CSU-Chef aus.
BUndestagswahlkampf 2021: SPD-Kanzlerkandidat Ollaf Scholz bei der Auftaktkundgebung in Bochum - SNA, 1920, 24.08.2021
SPD überholt Union und wird erstmals seit 2006 stärkste politische Kraft – Forsa-Umfrage
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz warf er vor, mit unlauteren Methoden an die Macht kommen zu wollen. „Die SPD hat sich leise angeschlichen und profitiert von der Schwäche der Grünen und dem unlauteren Versuch von Olaf Scholz, eine Art Erbschleicher von Angela Merkel zu werden“, so Söder. „Die Raute zu machen, reicht aber nicht.“
Mit Scholz als Kanzler würden Steuern erhöht und Schulden gemacht, mutmaßte Söder. Der SPD-Kanzlerkandidat wolle Euro-Bonds und eine europäische Haftungsunion, bei der Millionen von deutschen Sparkonten für andere europäische Banken haften könnten.
„Deshalb geht es bei der Bundestagswahl auch darum, die künftige Entwertung deutscher Sparguthaben zu verhindern“, betonte der CSU-Chef.
In der jüngsten Erhebung des Umfrageinstitutes „YouGov“ hat die SPD die Union überholt. Die Sozialdemokraten kommen demnach auf 24 Prozent bei der Bundestagswahl-Umfrage. Damit legt die SPD im Vergleich zum Juli acht Prozentpunkte zu und steht vor allen anderen Parteien in der Wählergunst. Die CDU/CSU würden etwa 22 Prozent der Deutschen wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала