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Bericht: Mindestens 30 Tote bei Angriff auf Militärbasis im Jemen

© REUTERS / Ali OwidhaKrieg im Jemen (Archivfoto)
Krieg im Jemen (Archivfoto) - SNA, 1920, 29.08.2021
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Mindestens 30 Menschen sind Berichten zufolge bei einem erneuten Angriff von Huthi-Rebellen auf einen Militärstützpunkt im Jemen getötet worden. Weitere 60 Menschen zogen sich Verletzungen zu, wie SNA von örtlichen Ärzten erfuhr.
Den Angaben zufolge attackierten Huthi-Rebellen eine Militärbasis der Regierungsarmee in der Provinz Lahidsch im Südwesten des Landes. Weitere Quellen berichteten von mindestens sieben getöteten und mehr als 50 verletzten jemenitischen Soldaten. Die Basis sei mit Raketen und Drohnen angegriffen worden.
Keine der im Jemen operierenden Gruppierungen hat sich bisher zu dem Überfall bekannt. Zuvor hatten die Huthi-Rebellen behauptet, zwei Bezirke in der zentralen Provinz al-Baida unter ihre Kontrolle gebracht zu haben.
Anfang Juli hatten Unbekannte ein Militärlager im Südjemen angegriffen und nach Angaben der Armee mindestens zwei Soldaten getötet. Etwa 20 weitere Soldaten wurden damals verletzt. Laut Medien war eine Rakete in der Moschee des Lagers in der südlichen Provinz Abjan eingeschlagen, wo die Regierungssoldaten gerade ihr Mittagsgebet abhielten.
Notarzt (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.06.2021
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Im Jemen kämpft die Regierung an der Seite eines von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses seit mehr als sechs Jahren gegen die Huthi-Rebellen. Die von den Saudis angeführte Koalition attackiert zu Lande zu Wasser und in der Luft die Rebellen, die den Norden und den Westen des Landes samt der Hauptstadt Sanaa beherrschen. Die bewaffneten Huthis kontern mit Angriffen auf saudisches Staatsgebiet.
Im Süden spielte sich zudem ein Machtkampf ab zwischen Anhängern der Regierung und den Separatisten des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC), die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt werden. Im vergangenen Jahr wurde eine Einheitsregierung gebildet, um diesen Machtkampf zu beenden.
Die Vereinten Nationen beschreiben die Situation im Jemen als die „schlimmste humanitäre Krise der Welt“, in der mehr als 20 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe oder Unterstützung durch Hilfsorganisationen angewiesen sind.
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