Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA, 1920
Österreich
Aktuelle Nachrichten aus Österreich

Ärzte in Österreich verdienen fürs Impfen 150 Euro pro Stunde

© CC0 / lovini / PixabaySpritze gegen das Coronavirus (Symbolbild)
Spritze gegen das Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.08.2021
Abonnieren
Die „Kronen-Zeitung“ hat herausgefunden, dass ein Arzt in Österreich fürs Impfen 150 Euro pro Stunde abkassiert. Auf einen Monat hochgerechnet ergibt sich eine Summe von 24.000 Euro – fast so viel, wie der Bundespräsident verdient.
Die Zeitung beruft sich auf einen Vertrag zwischen der Stadt Wien und der Ärztekammer, in dem es um die Wiener Checkboxen geht – in denen Ärzte überprüfen, ob Patienten einen harmlosen Schnupfen oder Corona haben.
Aber das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) erklärte dem Blatt, dass diese Honorare kein Wiener Phänomen, sondern vom Bund so festgelegt worden seien. Laut diesen Angaben verdienen Ärzte 150 Euro und Turnusärzte 90 Euro pro Stunde. Die Honorare sollen auch in den Impfstraßen gelten, in denen die Mediziner Beratungsgespräche führen.
Ein Schild am Eingang einer Intensivstation des Bethlehem-Krankenhauses Stolberg in Westdeutschland, Februar 2021 - SNA, 1920, 18.05.2021
Manipulation bei Intensivbetten? Medizin-Verbände weisen Vorwürfe von Internist Schrappe zurück
Das medizinische Personal verdient demnach mit 55 Euro pro Stunde am wenigsten. „Wobei Mitarbeiter von Rettungsorganisationen hiervon jedenfalls auch umfasst sind“, zitiert die Zeitung einen Sprecher im Büro von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.
„150 Euro pro Stunde sind bei acht Stunden pro Tag und fünf Tagen in der Woche rund 24.000 Euro“, rechnete die Zeitung aus. „Das ist fast so viel, wie der Bundespräsident verdient.“
Das Büro des Gesundheitsministers führte die hohen Entlohnungen auf Nachfrage der Zeitung auf die Verantwortung der Ärzte zurück: „Die unterschiedliche Höhe ergibt sich daraus, dass in jedem Fall Ärzte die Verantwortung für die Aufklärung sowie die Behandlung möglicher Impfreaktionen tragen.“
Aus Sicht der „Kronen-Zeitung“ klären diese Honorare auch, „warum die Ärztekammer so vehement dagegen ankämpft, dass auch in den Apotheken geimpft werden kann“.
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала