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Zusammenstöße bei Corona-Demos: Mehrere Tausend Teilnehmer ziehen durch Berlin

© AFP 2021 / PAUL ZINKENDie deutsche Polizei in Berlin
Die deutsche Polizei in Berlin - SNA, 1920, 28.08.2021
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In Berlin haben sich am Samstag trotz Demonstrationsverboten laut Polizei mehrere Tausend Menschen zum Protest gegen die Corona-Einschränkungen versammelt. Bis zum frühen Abend wurden mehr als 50 Menschen vorläufig festgenommen.
Die Beamten begleiteten die Protest-Züge und zogen dabei laut eigenen Angaben immer wieder Rädelsführer aus den Gruppen. Dabei kam es zu einigen Angriffen auf Einsatzkräfte, ein Polizist wurde zunächst verletzt.
Nach mehreren Verboten für einzelne Versammlungen lief ein großer Teil der Demonstranten nach Beobachtung von Journalisten zu Beginn eher ziellos durch die Straßen. Zunächst zogen einzelne Gruppen durch den Stadtteil Friedrichshain. Die Menschen waren in der weit überwiegenden Mehrheit ohne Masken oder andere Schutzmaßnahmen unterwegs.
An der Lessingbrücke zwischen Tiergarten und Moabit versuchten die Protest-Teilnehmer, eine Sperre zu durchbrechen, hieß es bei der Polizei. Die Beamten verhinderten das und setzten dabei auch Reizgas ein. Polizeihubschrauber waren zur Beobachtung der unübersichtlichen Szenerie eingesetzt, weite Teile des Regierungsviertels waren abgesperrt.
Vor einem Jahr, am 29. August 2020, hatten Zehntausende in Berlin gegen die Corona-Einschränkungen protestiert. Dabei hatten Demonstranten eine Absperrung am Reichstagsgebäude durchbrochen, die zahlenmäßig weit unterlegenen Wachkräfte bedrängt und für einige Zeit eine Treppe vor einem Eingang besetzt. Die Bilder davon lösten breite Empörung aus und sorgten auch international für Aufsehen.
Menschen gehen durch die Innenstadt in Richtung Cannstatter Wasen in Stuttgart während einer Querdenken-Demonstration am 3. April 2021. Symbolfoto - SNA, 1920, 28.07.2021
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