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US-Botschafter gegen zahlenmäßige Disproportion zwischen russischen und amerikanischen Diplomaten

© SNA / Natalya Seliverstova US-Botschaft in Moskau
US-Botschaft in Moskau - SNA, 1920, 27.08.2021
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Der Botschafter der USA in Moskau, John Sullivan, ist der Meinung, dass die Zahl der in den USA eingesetzten russischen Diplomaten der Zahl ihrer US-amerikanischen Kollegen in Russland nicht proportional sei. Sullivan rief dazu auf, die Situation auszugleichen.
„In Russland sind 123 Mitarbeiter der Botschaft und in den USA 400 russische Diplomaten tätig, die zwischen der Botschaft, zwei Konsulaten und der ständigen Vertretung der Uno verteilt sind. Das ist eine große und offensichtliche Disproportion. Wir möchten Visa für Journalisten, Unternehmer und Touristen ausstellen, damit sie in meinem Land reisen oder arbeiten können. Doch ohne eine angemessene Zahl an Mitarbeitern können wir dies nicht tun“, wird Sullivan auf dem Twitter-Account der US-Botschaft zitiert.
„Das Problem hätte beigelegt werden können, sollten die russischen Behörden ebenso viele Visa für amerikanische Diplomaten ausstellen, wie wir für russische Diplomaten ausstellen. Wir treten für die Herstellung stabiler und berechenbarer Beziehungen zwischen unseren Ländern ein. Wir hoffen, dass das Außenministerium Russlands das Gleiche tun wird“, so der Botschafter.
Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Russlands in den USA, Anatoli Antonow (Archiv) - SNA, 1920, 02.08.2021
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Am Donnerstag hatte das russische Außenministerium sein Befremden darüber geäußert, dass die Botschaft der USA in Russland unter Berufung auf einen „Personalmangel“ faktisch damit aufgehört hat, russischen Bürgern Visa zu erteilen.
Dabei hat der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjbakow wiederholt darauf verwiesen, dass Moskau keine Hindernisse errichten würde, wenn die USA die russischen Mitarbeiter der Botschaft durch US-Bürger ersetzen und die Höchstgrenze von 455 Personalangehörigen beibehalten wollen.
Zuvor wurde beim russischen Außenministerium erläutert, dass die US-Behörden neben „der feindlichen Übernahme“ von russischem diplomatischem Eigentum auch zusätzliche Beschränkungen, darunter ein Drei-Jahres-Limit für den Aufenthalt von Mitarbeitern russischer Auslandsorganisationen in den USA, eingeführt haben. Das US-Außenministerium „schiebt russische Diplomaten und technisches Personal“ aus den USA ab und erwäge keine Visumsverlängerung.
Beim russischen Außenministerium wurde mitgeteilt, dass Moskau für einen Dialog offen und bereit sei, die Besorgnisse der USA in Betracht zu nehmen und unter anderem Visa für neue Mitarbeiter der diplomatischen Mission der USA in Moskau in einem Schnellverfahren auszustellen.
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