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„Dramatische Ungerechtigkeit“: Merkel verlangt rasche Impfstoffversorgung in Afrika

© AP Photo / Christian Mang/Pool via APNoch-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 10. August 2021
Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Berlin, 10. August 2021 - SNA, 1920, 27.08.2021
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Weniger als zwei Prozent der afrikanischen Bevölkerung sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft, wobei es in Deutschland mehr als 60 Prozent sind. Kanzlerin Angela Merkel findet dies ungerecht und fordert, den afrikanischen Kontinent schnellstmöglich mit Impfstoff zu versorgen.
„Jetzt muss der Impfstoff schnell zu den Menschen in Afrika“, sagte Merkel am Freitag nach einer Konferenz mit Staats- und Regierungschefs afrikanischer Länder im Kanzleramt.
Wenn es in der Bundesrepublik mehr als 60 Prozent der Geimpften gebe und in Afrika zwei Prozent, „dann ist das natürlich eine dramatische Ungerechtigkeit, die wir schnell überwinden müssen“, betonte die Kanzlerin. Die internationale Impf-Initiative Covax wird laut Merkel 2021 von der deutschen Seite 70 Millionen Impfdosen erhalten.

Impfstoffproduktion in Afrika

Die CDU-Politikerin zeigte sich zudem optimistisch, dass es bald in afrikanischen Ländern Möglichkeiten zur Impfstoffproduktion geben werde. In Ruanda, Senegal und Südafrika gebe es bereits erste konkrete Projekte in dieser Richtung.
Die Verfügbarkeit von Impfstoffen spiele eine bedeutende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas, so Merkel. Die Verfügbarkeit und Produktion von Impfstoffen hänge unter anderem „ganz ursächlich zusammen mit dem wirtschaftlichen Wohl des afrikanischen Kontinents“, erklärte sie abschließend.
Seit Juli verzeichnet man auf dem Kontinent einen starken Anstieg der Corona-Todesfälle. Afrikas Sterberate liegt bei 2,6 Prozent im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt von 2,2 Prozent. Nach WHO-Angaben sind dort bereits über sechs Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 29.05.2021
Spahn rechnet mit baldiger Impfstoffproduktion in Afrika
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