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Nach Lidl-Rückruf von Hanf-Produkten – Staatsanwaltschaft ermittelt

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Cannabis (Archiv) - SNA, 1920, 27.08.2021
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Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat am Freitag bestätigt, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet zu haben, nachdem der Discounter Lidl bundesweit Produkte wegen eines zu hohen Wirkstoffgehalts in hanfhaltigen Lebensmitteln zurückgerufen hat.
Es werde gegen Unbekannt wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen eines Vergehens nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch ermittelt, teilte die Behörde in Heilbronn mit.
Der Discounter hatte am Mittwoch Gebäck, Tee, einen Proteinriegel und Öl zurückgerufen. In allen Lebensmitteln sei ein erhöhter Gehalt von Tetrahydrocannabinol (THC) festgestellt worden. Das ist der rauschbewirkende Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). Ein Verzehr dieser Lebensmittel könne unerwünschte gesundheitliche Folgen mit sich bringen, beispielsweise Stimmungsschwankungen und Müdigkeit. „Aufgrund dessen sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die Produkte nicht weiter verwenden“, warnte das Unternehmen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden nach telefonischer Mitteilung eines von Lidl beauftragten Rechtsanwaltsbüros in verschiedenen Produkten wohl auch geringe Mengen Cannabidiol (CBD) festgestellt. Daher sei auch von einem Verstoß gegen die Novel-Food-Verordnung auszugehen.
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