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Anschlag am Kabuler Flughafen von einem Selbstmordattentäter ausgeführt – Pentagon

© AP Photo / Alex BrandonPentagon-Sprecher John Kirby informiert bei einem Briefing über US-Schläge gegen Ziele in Syrien. Washington, 25. Februar 2021
Pentagon-Sprecher John Kirby informiert bei einem Briefing über US-Schläge gegen Ziele in Syrien. Washington, 25. Februar 2021 - SNA, 1920, 27.08.2021
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Nach Pentagon-Informationen wurde der tödliche Anschlag an einem Gate des Flughafens am Donnerstag in der afghanischen Hauptstadt Kabul von einem einzelnen Selbstmordattentäter verübt. Es soll auch keine zweite Explosion nahe einem unweit gelegenen Hotel gegeben haben.
„Ich kann euch bestätigen, dass wir nicht glauben, dass es eine zweite Explosion im oder in der Nähe des Baron Hotels gegeben hat, es handelte sich um einen Selbstmordattentäter“, sagte Generalmajor William Taylor am Freitag gegenüber Reportern.
„Mehrere Aktivitäten haben stattgefunden, um den Schutz“ für US-Streitkräfte zu erhöhen, betonte er. Es gebe zudem eine Kommunikation mit den Taliban* über den Betrieb von Kontrollpunkten und die „Verringerung“ der Kapazitäten der Menschen an den Flughafentoren.
Ihm zufolge werden die bei dem Angriff verwundeten US-Militärs derzeit in Deutschland behandelt.

Weitere Angriffe erwartet

Die Vereinigten Staaten seien davon überzeugt, dass es immer noch „spezifische, glaubwürdige“ Drohungen gebe, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby.
„Wir sind auf jeden Fall vorbereitet und erwarten zukünftige Angriffe“, sagte Kirby und fügte hinzu: „Wir überwachen diese Bedrohungen sehr, sehr genau, nahezu in Echtzeit.“
Kirby wurde auch gefragt, wie wahrscheinlich es sei, dass sich Terroranschläge in den USA nach dem Ende des Abzugs der amerikanischen Streitkräfte aus Afghanistan wiederholen.
„Der Präsident des Landes (Joe Biden) und der Verteidigungsminister (Lloyd Austin) haben klargestellt: Wir werden nicht zulassen, dass sich die Angriffe aus Afghanistan auf unser Territorium wiederholen – wie es vor 20 Jahren geschah“, sagte der Pentagon-Sprecher. Ihm zufolge verfügen die USA über ausreichende Fähigkeiten, um ein solches Szenario zu verhindern, ohne eine Militärpräsenz in Afghanistan aufrechtzuerhalten.
Bei den Explosionen in der afghanischen Hauptstadt Kabul am Donnerstag sind Medienberichten zufolge über 170 Todesopfer zu beklagen. Einer der Angriffe soll sich in der Nähe des Hotels Baron ereignet haben, wo sich Ausländer, darunter britische Staatsbürger und US-Bürger, versammelt haben sollen. Zu den Terroranschlägen bekannte sich laut Medien die Terrormiliz ** „Islamischer Staat“ (IS; auch Daesh).
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
** Terrorvereinigung, in Deutschland und Russland verboten
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