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Afghanistan
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Explosionen in Kabul: Mehr als 100 Todesopfer und über 1300 Verletzte gemeldet

© AP Photo / Khwaja Tawfiq SediqiOpfer der Bombenanschläge in Kabul, Afghanistan
Opfer der Bombenanschläge in Kabul, Afghanistan - SNA, 1920, 27.08.2021
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Bei den Explosionen in der afghanischen Hauptstadt Kabul am Donnerstag sind Medienberichten zufolge über 100 Todesopfer zu beklagen. Nach Angaben einer Quelle im Gesundheitsministerium wurden mehr als 1300 Menschen verletzt.
Eine Quelle im Gesundheitsministerium teilte gegenüber SNA mit, dass nach ihren Erkenntnissen durch die Terroranschläge 60 Menschen getötet und 1338 verletzt worden seien.
Die Zeitung „The Wall Street Journal“ schreibt ihrerseits, dass die Gesamtzahl der Todesopfer der Bombenanschläge im Flughafen von Kabul die Zahl 100 überschritten hätte. Unter den Toten seien mindestens 90 afghanische Zivilisten und 13 US-Soldaten.

„Diejenigen die eingeliefert wurden, konnten nicht sprechen, viele standen unter Schock, ihre Augen, ihr Blick waren völlig leer. Wir haben selten so eine Situation erlebt“, schrieb ein medizinischer Koordinator aus dem Krankenhaus in Kabul auf Twitter.

Mindestens 28 Afghanen, die außerhalb des Flughafens von Kabul getötet wurden, waren Mitglieder der Taliban*, erklärte die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf einen Taliban-Vertreter.
US-Präsident Joe Biden kritisierte aufs Schärfste die Geschehnisse und sagte, nachdem er über die getöteten Soldaten informiert worden war, „wir werden nicht vergeben, wir werden nicht vergessen, wir werden euch jagen und euch bezahlen lassen.“
In Kabul war es am Donnerstag zu Explosionen gekommen. Vor dem Flughafen gab es ersten Erkenntnissen zufolge zwei Explosionen – eine an einem der Zugänge zum Passagierterminal und eine bei einem nahe gelegenen Hotel. Später kam es noch zu weiteren Explosionen im Stadtgebiet von Kabul. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“** (IS; auch Daesh) soll sich zu den Angriffen bekannt haben. Dies meldet DPA unter Berufung auf IS-Khorasan (so nennt sich der IS in Afghanistan und Pakistan - Anm. d. Red.) mit einer über das Internet verbreiteten Nachricht des IS-Sprachrohrs „Amak". Auch das US-Militär machte den IS für die Anschläge verantwortlich.
Bundeskanzlerin Angela Merkel während der Sondersitzung zu Afghanistan am 25. August, 2021 - SNA, 1920, 26.08.2021
„Bedrückende Nachricht“: Merkel verurteilt Anschläge in Kabul
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
**Terrorvereinigung, in Deutschland und Russland verboten
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