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Deutsche Luftbrücke eventuell schon heute beendet, Schutz vor Ansteckung lässt nach Monaten nach

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 26.08.2021
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Deutsche Luftbrücke aus Kabul eventuell schon heute beendet; Flughafen in Kabul sofort verlassen sagen Britische und Australische Regierung; Ausreise aus Kabul soll weiter möglich sein sagen USA; Schutz vor Ansteckung lässt nach Monaten nach; Qantas plant internationale Flüge ab Dezember; Tierrechtler fordern nach Leopardenangriff schärfere Gesetze
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Deutsche Luftbrücke aus Kabul eventuell schon heute beendet

Die Bundeswehr will Medienberichten zufolge ihre Luftbrücke aus der afghanischen Hauptstadt Kabul schon im Laufe des Tages beenden. Dann solle der letzte Militär-Transporter abheben, schreibt der Spiegel. Auch die Bild schreibt, Deutschland beende seine Evakuierungsmission bereits Tage vor dem Truppenabzug der USA am 31. August. Schon morgen sollen vier Maschinen mit Evakuierten und den deutschen Soldaten ins usbekische Taschkent fliegen. Dort würden sie von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer, dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Zorn und der Wehrbeauftragten des Bundestags, Högl, empfangen. Gemeinsam mit den Soldaten solle es dann am Freitag nach Deutschland gehen.
Bundeswehr fliegt Schutzbedürftige aus Kabul aus - SNA, 1920, 25.08.2021
Afghanistan
Womöglich schon am Freitag oder heute? Luftbrücke aus Kabul soll bald enden

Flughafen in Kabul sofort verlassen sagen Britische und Australische Regierung

Großbritannien hat seine bis jetzt in Afghanistan verbliebenen Staatsbürger wegen der Gefahr von Anschlägen aufgefordert, sich vom Kabuler Flughafen fernzuhalten. Wenn Sie sich beim Flughafen aufhalten, entfernen Sie sich zu einem sicheren Ort und warten Sie auf weitere Hinweise, steht auf der Webseite des britischen Außenministeriums. Es gebe eine anhaltende und hohe Gefahr terroristischer Angriffe. Auch die australische Regierung in Canberra fordert australische Staatsbürger und Visa-Inhaber am Flughafen in Kabul auf, das Gebiet sofort zu verlassen. Es bestehe eine anhaltende und sehr hohe Bedrohung durch einen Terroranschlag, sagt Außenministerin Marise Payne.

Ausreise aus Kabul soll weiter möglich sein sagen USA

Die US-Regierung will auch nach dem 31. August Amerikaner und Afghanen bei der Ausreise aus Afghanistan unterstützen. Wir und die internationale Gemeinschaft erwarten, dass die Menschen, die Afghanistan nach dem Abzug des US-Militärs verlassen wollen, dies auch tun können. Daran arbeite man, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. Man prüfe eine Reihe von Möglichkeiten, wie man etwa weiter konsularische Unterstützung leisten können. US-Außenminister Antony Blinken sprach davon, dass es keine Frist für die Bemühungen gebe, Ausreisewilligen Amerikanern oder Afghanen zu helfen. Die Taliban hätten sich verpflichtet, Menschen über den 31. August hinaus sicheres Geleit zu ermöglichen. Die USA hätten sicher Anreize und Druckmittel gegenüber einer zukünftigen afghanischen Regierung, um sicherzustellen, dass dies geschehe, sagte Blinken, ohne ins Detail zu gehen.
Evakuierung in Flughafen Kabul - SNA, 1920, 25.08.2021
Bundestag stimmt Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Kabul zu

Schutz vor Ansteckung lässt nach Monaten nach

Der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus lässt einer Studie zufolge bereits einige Monate nach der vollständigen Impfung etwas nach. Als Referenzpunkt nahmen die britischen Forscher die in ihrer Studie ermittelte Schutzwirkung einen Monat nach der zweiten Impfdosis, die ihnen zufolge bei Biontech bei 88 Prozent lag und bei Astrazeneca bei 77 Prozent. Bei Biontech nahm die Schutzwirkung vor einer Infektion innerhalb der nächsten vier Monate um 14 Prozentpunkte auf 74 Prozent ab, wie aus der großangelegten Studie hervorgeht.

Qantas plant internationale Flüge ab Dezember

Die australische Fluggesellschaft Qantas und ihre Tochter Jetstar wollen voraussichtlich ab Ende des Jahres erstmals wieder regelmäßig internationale Ziele anfliegen. Voraussetzung sei, dass der Plan der Behörden umgesetzt werde, bis Dezember 80 Prozent der etwa 25 Millionen Einwohner Australiens vollständig zu impfen, teilte Qantas heute mit. Die Fluglinie will dann zunächst Länder mit hohen Impfraten anfliegen. Flüge zu Orten mit niedrigen Impfraten und hohen Infektionszahlen sollen hingegen erst im April 2022 wiederaufgenommen werden.

Tierrechtler fordern nach Leopardenangriff schärfere Gesetze

Die Tierrechtsorganisation Peta hat nach dem Angriff eines Leoparden auf eine Frau bei einem Fotoshooting in einem privaten Gehege schärfere Gesetze gefordert. Großkatzen sollten nur noch in anerkannten Auffangstationen gehalten werden dürfen, in denen sie nicht aus kommerziellen Gründen ausgebeutet werden, verlangte Peta. Es seien schärfere Gesetze notwendig. Eine 36 Jahre alte Frau war am Dienstag nach Polizeiangaben bei einem Fotoshooting in dem Gehege des Leoparden in Nebra im Burgenlandkreis angegriffen worden. Das Modell wurde am Kopf schwer verletzt.
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