Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nach Vorfall im Schwarzen Meer: Botschafter warnt London vor Wiederholung der „Defender“-Situation

© SNA / Verteidigungsministerium Russlands  / Zur BilddatenbankDer britische Zerstörer "Defender" im Schwarzen Meer
Der britische Zerstörer Defender im Schwarzen Meer  - SNA, 1920, 26.08.2021
Abonnieren
Der russische Botschafter in London, Andrej Kelin, hat in einem Interview für die BBC-Sendung „Hardtalk“ die britische Regierung vor einer Wiederholung des Vorfalls im Schwarzen Meer gewarnt und erklärt, dass es für Großbritannien schwieriger werde, ohne Vorwarnung in russische Hoheitsgewässer einzulaufen.
Kelin erinnerte im Gespräch an den Juni-Vorfall um den Zerstörer „Defender“ nahe der Krim-Küste. Dem Diplomaten zufolge ist das britische Schiff ohne Vorwarnung in die Hoheitsgewässer Russlands im Schwarzen Meer eingedrungen und hat russisches Recht nicht eingehalten.
„Wir haben nicht gesagt, dass wir das Feuer eröffnen werden, wie vielleicht einige Parlamentsmitglieder gesagt haben, aber das nächste Mal wird es für sie viel schwieriger sein, denn dies ist nicht das erste Mal, dass ein britisches Kriegsschiff das tut (in die Territorialgewässer Russlands eindringt – Anm. d. Red.)“, wird der Diplomat von russischen Medien zitiert.
Bei dem „Defender“-Vorfall handelt es sich laut Kelin nicht um eine „unschuldige Passage“ des Schiffs, wie die britische Regierung behauptet. Es sei eine Demonstration gewesen, dass sie sich angeblich in den Gewässern der Ukraine befunden hätten.
Nach Kelins Worten wurden die Beziehungen zwischen Großbritannien und Russland in „eine Sackgasse getrieben und nähern sich dem Gefrierpunkt“.
Der britische Außenminister Dominic Raab - SNA, 1920, 07.07.2021
Trotz „Defender“-Vorfalls: London verspricht weitere Nutzung von „ukrainischen Gewässern“
Ende Juni hatte das russische Verteidigungsministerium bekanntgegeben, dass der britische Zerstörer „Defender“ die russische Grenze nahe Kap Fiolent (südwestlich von Sewastopol auf der Krim – Anm. d. Red.) überquert habe. Ein russisches Grenzschiff hatte nach wiederholten Warnungen, auf die das britische Schiff nicht reagierte, Warnschüsse in Richtung des Zerstörers abgefeuert. Das britische Verteidigungsministerium und der britische Premierminister hatten hingegen die Schüsse mit Verweis darauf, dass sich die „Defender“ nicht in russischen Hoheitsgewässern befunden habe, dementiert.
Im russischen Verteidigungsministerium ist das Vorgehen der Besatzung des britischen Schiffes als grober Verstoß gegen die UN-Seerechtskonvention bezeichnet worden.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала