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Ein Toter und ein Verletzter nach Hauseinsturz in Spanien: Rettungsarbeiten im Gange

© REUTERS / Eva ManezDas eingestürztes Gebäude in der Stadt Peñíscola in Spanien
Das eingestürztes Gebäude in der Stadt Peñíscola in Spanien - SNA, 1920, 26.08.2021
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In der Küstenstadt Peñíscola im Osten Spaniens kam es am Mittwochabend zum Einsturz eines dreistöckigen Wohnhauses. Die Gründe des Unfalls sind bislang unbekannt, die Sucharbeiten dauern noch an.
Am Mittwochabend informierte die Feuerwehr der Provinz Castellón über den Einsturz eines Teils des Gebäudes mit 20 Wohnungen in der Gemeinde Font Nova rund 130 Kilometer nordöstlich von Valencia. Ein Rettungsteam von insgesamt 140 Mitarbeitern, darunter auch aus Hunde-, Ausrüstungs- und Logistikeinheiten, wurde für die Suche nach den Opfern mobilisiert. Über den Verlauf des Rettungseinsatzes informierte die lokale Feuerwehr via Twitter kontinuierlich.
Kurz nach Mitternacht konnten die Retter einen jungen Mann lebend aus den Trümmern bergen. Dieser wurde nach Angaben von „El Pais“ geortet, indem er auf wiederholte Rufe und Klopfzeichen des Rettungsteams reagierte. Danach folgten lange Befreiungsarbeiten, weil der Betroffene von der Brust an abwärts in einem kleinen Loch gefangen war und nur einen Arm bewegen konnte. Der Überlebte wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt, sein Zustand wird als stabil bezeichnet.
Die Einsatzkräfte suchen nun nach einer Frau, die sich nach Angaben des Geretteten zum Zeitpunkt des Vorfalls im gleichen Stockwerk wie er aufhielt. Ein weiterer Vermisster wurde am Donnerstagmorgen tot gefunden. Momentan arbeiten auch Psychologen vor Ort, um den Familien der Opfer zu helfen.
„El Pais“ zufolge lässt sich der Unfall nach Angaben der Stadtverwaltung nicht auf eine Explosion zurückzuführen. Da das Gebäude erst 30 Jahre alt sei, seien auch die altersbedingten Probleme des Zustandes des Gebäudes oder der Fundamente ausgeschlossen. Laut der Zeitung hat die Stadtverwaltung von Peñíscola mehrere Bauingenieure vor Ortgeschickt, um die Situation zu analysieren und festzustellen, ob eine Einsturzgefahr für den restlichen Teil des Gebäudes besteht.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez reagierte bereits auf die Tragödie. „Unsere Solidarität und unser Mitgefühl für die Angehörigen des Kindes, das in der Stadt Peñíscola gestorben ist“, sagte Sánchez vor der Presse am Donnerstagvormittag. Er dankte auch denstaatlichen Sicherheitskräften für ihre Arbeit, insbesondere bei der anschließenden Suche nach der Mutter des Kindes.
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