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Nach Entdeckung von Fremdbestandteilen: Japan setzt Nutzung von 1,63 Millionen Moderna-Impfdosen aus

© CC0 / Spencer Davis/pixabayCoronavirus-Impfstoff (Symbolbild)
Coronavirus-Impfstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.08.2021
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Japanische Behörden haben die Verwendung von etwa 1,63 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs Moderna wegen der Entdeckung von verunreinigten Substanzen ausgesetzt. Dies meldet die Nachrichtenagentur Kyodo News unter Berufung auf das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt (MHLW) am Donnerstag.
Die Fremdstoffe sind laut der Nachrichtenagentur in mehreren ungenutzten Moderna-Impfdosen gefunden worden, deren Größe bis zu mehreren Millimetern beträgt. Die Verunreinigung wurde Medienberichten zufolge von acht Impfstätten in den fünf Präfekturen Aichi, Gifu, Ibaraki, Saitama und Tokio gemeldet.
Die Zusammensetzung der Fremdbestandteile ist momentan noch nicht klar. Demnach ist die Verwendung von rund 1,63 Millionen Dosen, die auf derselben Produktionslinie hergestellt wurden, vorsorglich eingestellt worden.
Sowohl das amerikanische Unternehmen Moderna als auch der japanische Arzneimittelhersteller Takeda Pharmaceutical Co., der für den Verkauf und den Vertrieb des Vakzins im Land verantwortlich ist, gaben an, keine Berichte zu Sicherheitsproblemen erhalten zu haben. Die rund 1,63 Millionen Impfdosen waren bereits an 863 Impfzentren verschickt worden.
„Bis heute sind keine Sicherheits- oder Wirksamkeitsprobleme festgestellt worden”, sagte ein Moderna-Vertreter gegenüber Kyodo News. „Diese Frage wird gründlich geprüft, und zu diesem Zeitpunkt hat (Moderna – Anm. d. Red.) keine weiteren Kommentare zu den Hauptursachen.“
Zu möglichen Problemen in anderen Ländern sagte er: „ Moderna überwacht und bewertet kontinuierlich Fragen, die wir über unsere Produkte vom globalen Markt bekommen.“ Dabei fügte der Sprecher hinzu: „Die lokalen Behörden werden nach diesen Bewertungen ihre eigenen Entscheidungen über die Offenlegung von Informationen treffen.“
„Ich wurde vom Gesundheitsministerium informiert, dass dies keine signifikanten Auswirkungen haben wird“, antwortete der Ministerpräsident Yoshihide Suga auf die Frage der Journalisten, ob diese Aussetzung Japans Impfprogramm stören könnte.
Das MHLW erklärte, es würde jedes Impfzentrum darum bitten, die erhaltenen Dosen nicht zu nutzen.
Masken (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.07.2021
Starker Corona-Anstieg in Japan – Sorge über Gesundheitssystem
Die japanische Regierung hatte einen Vertrag mit Moderna unterzeichnet, um 50 Millionen neue Impfdosen bis Ende September zu bekommen. Außerdem werden Menschen in Japan mit Astrazeneca und Pfizer / Biontech geimpft. In den letzten Wochen ist ein drastischer Anstieg an Corona-Neuinfektionen in Japan zu sehen. Am Donnerstag sind 24.317 Neuerkrankungen und 45 Tote gemeldet worden.
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