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Bundeswehr-Pilot filmt hochriskanten Nacht-Einsatz in Kabul

© CC0 / Pixabay/viiksiFlughafen. Symbolbild
Flughafen. Symbolbild - SNA, 1920, 26.08.2021
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Bei der Evakuierung aus Kabul sind Piloten diversen Schwierigkeiten ausgesetzt: Zum einen muss der Einsatz in aller Eile verlaufen, da der Flughafen nur über eine einzige Piste verfügt. Zum anderen greifen Piloten zu gefährlichen Anflugmanövern, um möglichst schneller feindlichem Feuer ausweichen zu können, falls dieses eröffnet werden sollte.
Ein Bundeswehr-Pilot erklärt in einem Video, wie ein solcher Einsatz während der Luftbrücke in Kabul verläuft.
Dabei geht es um einen taktischen Anflug der Besatzung, der in diesem konkreten Fall bei Nacht ausgeführt wurde.
Der Pilot spricht dabei über einen „Steilsichtanflug“, wobei ein Flugzeug möglichst lange in einer sicheren Höhe bleiben soll, wonach diese dann auf einer kurzen Distanz abgebaut wird.
Durch solche Manöver versuchen Piloten, möglichst kurze Zeit feindlichem Feuer ausgesetzt zu sein, falls dieses eröffnet wird.
Auch die Verweildauer der Flugzeuge auf dem Flughafen in Kabul beträgt Medienberichten zufolge weniger als eine Stunde.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums konnten seit Beginn der Evakuierungsmission durch die Bundeswehr insgesamt 5193 Personen in Sicherheit gebracht werden.
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Die Lage in Afghanistan eskalierte, nachdem der US-amerikanische Präsident Joe Biden im April seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, die US-Mission in Afghanistan zu beenden. Danach erhöhten die Kämpfer der radikal-islamistischen Bewegung Taliban* das Tempo ihrer Offensive und erlangten am 15. August innerhalb von mehreren Stunden kampflos die volle Kontrolle über Kabul. Daraufhin legte der afghanische Präsident, Aschraf Ghani, sein Amt nieder und floh aus dem Land.
Tausende Afghanen und Ausländer begaben sich zum Flughafen Kabul, um das Land mit Evakuierungsflügen zu verlassen.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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