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Britisches Militär „rettet“ Auto vor den Taliban - Twitter-Nutzer empört

© REUTERS / TWITTER/DAVID_MARTINONMenschen warten vor dem Flughafen in Kabul, Afghanistan, 25. August 2021, auf die Evakuierung.
Menschen warten vor dem Flughafen in Kabul, Afghanistan, 25. August 2021, auf die Evakuierung. - SNA, 1920, 26.08.2021
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Nicht nur Menschen hat das britische Militär an Bord eines Evakuierungsfluges aus Afghanistan geholt, sondern auch ein Auto. Auf Twitter zeigen sich die Nutzer wegen der Platzverschwendung kritisch.
So ist auf einem Foto von „Sky News“ zu sehen, wie neben den Afghanern auch ein Auto aus dem Land ausgeflogen wird und dabei ziemlich viel Platz einnimmt. Dabei hieß es zuvor noch vom britischen Verteidigungsminister Ben Wallace, dass die Priorität auf der Evakuierung von Menschen liege und nicht auf Tieren. Schließlich war 140 Hunden und 60 Katzen einer gemeinnützigen Tierorganisation eines britischen Staatsbürgers und ehemaligen Marines zunächst eine Ausreise verweigert worden. Danach hat man doch einen Slot in einem Flug für die Tiere erlaubt. Doch jetzt nicht mal die Tiere, sondern gerade ein Auto ausfliegen?
Die Bilder sorgen gerade auf Twitter für Kritik. Wenn Wallace Menschen den Tiere vorziehe, will etwa ein Nutzer wissen, warum gebe es dann auf diesem Flug ein Auto und nicht viele andere Familien? „Psychopathen in Aktion. Tories 'evakuieren' Autos“, schreibt ein anderer Nutzer.
Unglaublich, hier sagt Ben Wallace, dass nicht alle Menschen Priorität haben, aber sie haben Autos aus #Afghanistan geflogen?“, empört sich ein anderer Nutzer.
„Und sie haben ein verf***tes Auto gerettet. Eine Schande“, äußerte sich auch der britische Komiker und Schauspieler Ricky Gervais zu dem Vorfall.
Mittlerweile berichtet die britische „Daily Mail“ unter Verweis auf eine Quelle aus dem Kreis des britischen Verteidigungsministeriums, zwar hätten Personen wirklich Vorrang, das Flugzeug sei jedoch mit Fracht beladen worden und nicht mit weiteren Menschen, um das Zeitfenster des Fluges einzuhalten. 134 Menschen seien beim Flug insgesamt an Bord gewesen. Und das Auto gehört laut „The Sun“ einem Diplomaten.
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