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Biden warnt vor wachsender Anschlagsgefahr in Kabul, FDP und Grüne wollen Pandemie-Notlage beenden

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 25.08.2021
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Biden warnt vor wachsender Anschlagsgefahr am Flughafen Kabul; Aufnahmebedingungen für afghanische Ortskräfte gelockert; FDP und Grüne wollen Pandemie-Notlage beenden; Bayer und RWE prüfen Impfpflicht in den USA; IPC-Präsident Parsons zu Paralympics; Person bei Zwischenfall mit Leoparden verletzt
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Biden warnt vor wachsender Anschlagsgefahr am Flughafen Kabul

US-Präsident Joe Biden hat vor einer wachsenden Terrorgefahr am Flughafen in Kabul gewarnt. Jeder Tag, den man wegen der Evakuierungen länger vor Ort bleibe, sei ein weiterer Tag, an dem ein örtlicher Ableger der Terrormiliz IS* versuche, den Flughafen anzugreifen, sagte Biden. Es gebe die akute und wachsende Gefahr eines Anschlags, sagte er nach einer Videoschalte der G7-Staats- und Regierungschefs. Die USA halten daher vorerst an ihrem Plan fest, ihre Truppen bis zum 31. August aus Afghanistan abzuziehen. Je früher man es abschließe, desto besser, sagte Biden.
Joe Biden - SNA, 1920, 24.08.2021
Afghanistan
USA halten an Truppen-Abzug aus Afghanistan bis 31. August fest – Weißes Haus

Aufnahmebedingungen für afghanische Ortskräfte gelockert

Die Bundesregierung hat noch einmal die Bedingungen für die Aufnahme ihrer früheren afghanischen Ortskräfte gelockert. Ab sofort sollen alle nach Deutschland kommen können, die seit 2013 einmal bei Bundeswehr oder den Bundesministerien unter Vertrag waren. Einen entsprechenden Bericht der „Welt“ bestätigten Entwicklungsministerium und Auswärtiges Amt. Frühere Mitarbeiter dieser beiden Ministerien konnten bisher nur einen Antrag stellen, wenn sie in den zwei Jahren zuvor dort beschäftigt waren. Wie viele Ortskräfte die Lockerung betrifft, blieb unklar.

FDP und Grüne wollen Pandemie-Notlage beenden

Die FDP und die Grünen halten eine Verlängerung der Pandemie-Notlage für verfassungswidrig und wollen heute im Bundestag dagegen stimmen. FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Bundesregierung hat auf unsere Nachfrage nicht einmal ansatzweise überzeugend darlegen können, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems absehbar drohe. Dies sei aber die zwingende rechtliche Voraussetzung für die Verlängerung dieser Notlage. Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhardt sieht durch die Impfstoffe keine Grundlage mehr für eine Verlängerung.

Bayer und RWE prüfen Impfpflicht in den USA

In den USA führen viele Unternehmen eine Impfpflicht ein. Das wird dort im Rahmen von Good Citizenship erwartet. Wir setzen auf Freiwilligkeit, aber natürlich schauen wir uns die Standards in den verschiedenen Ländern, in denen wir Mitarbeitende haben, genau an, sagt die Sprecherin des Energiekonzerns RWE der „Rheinischen Post“. Aktuell bestehe auch für die Bayer-Beschäftigten in den USA keine Impfpflicht, aber es wird auch in den USA darüber diskutiert, es gibt aber derzeit keine Entscheidung in dieser Richtung, sagte ein Sprecher des Chemiekonzerns.

IPC-Präsident Parsons zu Paralympics

IPC-Präsident Andrew Parsons sieht keinen Zusammenhang zwischen der Austragung der Paralympics und den stark gestiegene Corona-Infektionszahlen in Tokio, hat aber Verständnis für die Lage der Bevölkerung. Er komme aus einem Land, das auch stark betroffen sei, sagte der Brasilianer im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Er verstehe, womit die japanische Gesellschaft konfrontiert sei und was sie in den letzten Wochen durchgemacht habe, so Parsons. Die japanische Bevölkerung tut uns natürlich leid. Die Olympischen Spiele hätten aber gezeigt, dass es keinen Zusammenhang zwischen unserer Präsenz und den zunehmenden Infektionsfällen gebe.

Person bei Zwischenfall mit Leoparden verletzt

Bei einem Zwischenfall mit einem Leoparden in Sachsen-Anhalt soll eine Person verletzt worden sein. Über den genauen Hergang und die Schwere der Verletzungen lagen dem Burgenlandkreis nach eigenen Angaben noch keine Informationen vor. Laut der Mitteldeutschen Zeitung wurde eine Frau verletzt. Der Leopard habe in einer privaten Einrichtung für frühere Showtiere gelebt. Über eine Warn App verbreitete Hinweise, der Leopard sei entlaufen, seien falsch gewesen, sagte ein Sprecher der Burgenlandkreises.
*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten
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