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Afghanistan
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„Personen mit besonderen Verdiensten“: Südkorea will etwa 390 Afghanen aufnehmen

© CC0 / marselelia / PixabayFlagge Südkoreas (Symbolbild)
Flagge Südkoreas (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.08.2021
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Insgesamt 390 Ortskräfte will Südkorea aus Afghanistan evakuieren. Diese sollen nicht als Flüchtlinge behandelt werden, sondern als „Personen mit besonderen Verdiensten“.
Südkorea will im Rahmen einer Evakuierungsaktion etwa 390 Menschen aus Afghanistan aufnehmen. Es handelt sich nach Angaben des Außenministeriums in Seoul um Ortskräfte, die vor der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban* in der südkoreanischen Botschaft in Kabul oder in Einrichtungen einschließlich Krankenhäusern gearbeitet haben, die von Südkorea für den Wiederaufbau in Afghanistan gebaut wurden. Sie werden zusammen mit ihren Familien am Donnerstag erwartet, wie Vizeaußenminister Choi Jong Moon am Mittwoch sagte. Sie hätten wegen der unsicheren Lage in ihrem Land um Hilfe gebeten, um nach Südkorea ausreisen zu können.
Südkorea hatte am Montag drei Militärflugzeuge losgeschickt, um die Afghanen vom Flughafen in Kabul abzuholen. Sie werden laut Choi nicht als Flüchtlinge, sondern „Personen mit besonderen Verdiensten“ behandelt. Sie sollen nach der Ankunft in Südkorea zunächst vorläufig in einem staatlichen Institut in Jincheon im Zentralteil des Landes untergebracht werden.
Südkorea hatte seine Botschaft in Afghanistan vorübergehend geschlossen und das diplomatische Personal nach Katar verlegt.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Länder mit den meisten aufgenommenen Flüchtlingen

Fünf Länder haben fast 40 Prozent der weltweit Vertriebenen aufgenommen, so das Auswärtige Amt am 18. Juni 2021. Zu den Ländern mit den meisten aufgenommenen anerkannten Flüchtlingen (Stand: Ende 2020) gehören laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNCHR die Türkei (3,6 Millionen), Kolumbien (1,8 Millionen), Pakistan (1,4 Millionen), Uganda (1,4 Millionen) und Deutschland (1,1 Millionen). Die Zahl der Flüchtlinge wird unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Einreise angegeben. Staatenlose Menschen und Personen, über deren Asylantrag noch nicht entschieden wurde, sind in diesen Daten nicht berücksichtigt.

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