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Mehrere Menschen in Neuseeland offenbar mit Kochsalzlösung statt Corona-Vakzin geimpft – Medien

© AP Photo / Flavio Lo ScalzoEine Impfung mit Corona-Vakzin reicht in Italien, um den so genannten "Grünen Pass" zu bekommen (Archiv)
Eine Impfung mit Corona-Vakzin reicht in Italien, um den so genannten Grünen Pass zu bekommen (Archiv) - SNA, 1920, 25.08.2021
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Fünf Einwohner der neuseeländischen Metropole Auckland, die letzten Monat gegen das Coronavirus geimpft worden sind, haben möglicherweise stattdessen eine Dosis Kochsalzlösung erhalten. Dies meldet Radio New Zealand (RNZ) am Mittwoch.
Der Vorfall ereignete sich demnach am 12. Juli im Impfzentrum Highbrook, das Problem wurde am Ende des Tages entdeckt, als das Personal feststellte, dass ein Impfstofffläschchen übrig blieb.
Der Fall wurde vom Gesundheitsministerium bestätigt, das sagte, dass „der Impfstoffbestand nicht der Anzahl der verabreichten Dosen entsprochen hätte“.
An dem Tag wurden laut dem Bericht 732 Menschen geimpft, darunter Grenzgänger, Hochrisikopersonal im Gesundheitswesen, Menschen über 65 Jahre und Menschen mit gesundheitlichen Problemen, die sie anfälliger für Covid-19 machen könnten. Einige davon erhielten ihre erste Dosis, die anderen eine zweite.
Dem Nationaldirektor des Covid-19-Impf- und Immunisierungsprogramms Jo Gibbs zufolge sind fünf Dosen am Ende des Tages übrig geblieben.
Die Vakzinologin Helen Petousis-Harris, Mitglied der Beratungsgruppe der Regierung zur Implementierung von Covid-19-Impfungen, sagte gegenüber RNZ, bei der Vorbereitung des Impfstoffs sei ein Fehler unterlaufen.
„Wie wir wissen, kommen sie gefroren und müssen aufgetaut werden. Wenn sie also in einer kleinen Ampulle aufgetaut sind, in der sie kommen, fügt der Impfer Kochsalzlösung oder Salzwasser hinzu. Das wird ein paar Mal umgedreht, und der Impfstoff ist fertig“, erklärt Petousis-Harris.
„Wenn jemand ein leeres Fläschchen nimmt und Kochsalzlösung einfüllt, erhält die Person tatsächlich ein Placebo. Sie erhält keinen Impfstoff, daher müssen solche Fehler natürlich schnell identifiziert und die Person kontaktiert werden.“
Der Expertin zufolge schade es absolut nicht, was die Impfung oder den Impfprozess angeht. Es sei nur wichtig, sicherzustellen, dass die Menschen darüber informiert sind, damit sie bei Bedarf nachgeimpft werden könnten.
Später teilte die Generaldirektorin für Gesundheit, Dr Ashley Bloomfield, mit:
„Alle, die an diesem Vorfall beteiligt waren, werden in den nächsten 24 Stunden einen Brief erhalten, und es wird weitere Gespräche mit ihnen über die nächsten Schritte geben.“
Auckland (Archivbild) - SNA, 1920, 17.08.2021
Neuseeland geht in landesweiten Lockdown – wegen eines positiven Corona-Tests
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