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„Immer nach gemeinsamen Anknüpfungspunkten suchen“: Dialog Moskau-Wien fortgesetzt

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums / Zur BilddatenbankDer russische Außenminister Sergej Lawrow und der österreichische Minister für europäische und internationale Angelegenheiten Alexander Schallenberg (rechts) im österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Der russische Außenminister Sergej Lawrow und der österreichische Minister für europäische und internationale Angelegenheiten Alexander Schallenberg (rechts) im österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten - SNA, 1920, 25.08.2021
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein österreichischer Amtskollege Alexander Schallenberg haben bei einem Treffen in Wien am Mittwoch das Interesse beider Länder an der Fortsetzung des gemeinsamen Dialogs hervorgehoben.
„Das Wichtigste ist, den Dialog aufrechtzuerhalten und immer nach gemeinsamen Anknüpfungspunkten zu suchen“, betonte Schallenberg zu Beginn der Verhandlungen im erweiterten Format. Es werde bei dem Treffen ein breites Themenspektrum erörtert, hieß es. Zuvor hatten die Minister ein Vier-Augen-Gespräch.
Lawrow wiederum stellte fest, dass Moskau das Interesse Wiens an der Fortsetzung des Dialogs teile. „Wir teilen natürlich Ihr Interesse daran, dass unser Dialog ständig fortgesetzt wird. Wir haben sehr umfangreiche Beziehungen im wirtschaftlichen und humanitären Bereich“, sagte der russische Minister.
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Der letzte bilaterale Besuch des russischen Außenministers in Österreich habe zwar vor 12 Jahren stattgefunden, so Lawrow. „Aber diese 12 Jahre sind nicht ohne andere Ereignisse vergangen, die es uns ermöglichten, die österreichische Hauptstadt sowohl im Rahmen der Besuche unseres Präsidenten als auch im Rahmen der zahlreichen internationalen Gespräche, darunter die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, regelmäßig zu besuchen“, fügte er hinzu.
Auf einer Pressekonferenz nach den Gesprächen mit Schallenberg ging Lawrow auf den aktuellen Stand der Beziehungen zwischen Russland und der EU ein. Diese seien derzeit bedauerlich, hieß es.
„Wir haben der Situation auf dem europäischen Kontinent besondere Aufmerksamkeit gewidmet, einschließlich des beklagenswerten Zustands der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union. Die Kontakte mit Brüssel wurden wegen der EU-Politik zur Eindämmung Russlands minimiert“, sagte er.
Seinen österreichischen Amtskollegen hat Lawrow zu einem Besuch in Moskau und auf der Krim eingeladen.
„Ich möchte nicht wie ein unhöflicher Gast klingen, aber Alexander hat jetzt eine wichtige Aussage gemacht. Bitte halten Sie fest, dass der österreichische Außenminister keine Lust hat, herauszufinden, was wirklich auf der Krim vor sich geht. Aber ich lade ihn trotzdem nach Moskau und in andere unsere Städte, darunter auf die Krim, ein“, so der russische Außenminister.
Schallenberg erwiderte, dass Österreich zur Zeit nicht beabsichtige, eine Delegation auf die Krim zu schicken, da es sich in dieser Frage nach der EU-Politik richten würde.
„Wir haben derzeit weder den Wunsch noch die Absicht, eine Delegation auf die Krim zu entsenden. Wie ich bereits angemerkt habe, ist dies Teil des Differenzenpakets, bei dem wir eine ganz klare Linie haben. Als österreichischer Außenminister ist es für mich sehr wichtig, nur im europäischen Kontext zu handeln“, sagte Schallenberg.
Gegen einen Besuch in Moskau hat er allerdings nichts: „Ich werde gerne bei nächstmöglicher Gelegenheit nach Moskau fahren“, fügte Schallenberg hinzu.
Lawrow ist vom 25. bis 26. August zu einem offiziellen Besuch in Wien. Zuvor hatte das russische Außenministerium bekannt gegeben, es sei geplant, in Wien wichtige Themen der bilateralen Agenda zu erörtern, unter anderem die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Österreich sowie internationale Fragen.
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