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„Fahrlässige Beihilfe zur Tötung“: Wagenknecht zu Umgang mit Ortskräften in Afghanistan

CC BY-SA 2.0 / DIE LINKE Nordrhein-Westfalen / FlickrSahra Wagenknecht bei einer Kundgebung (Archivbild)
Sahra Wagenknecht bei einer Kundgebung (Archivbild) - SNA, 1920, 25.08.2021
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Die Linken-Politikerin und frühere Bundestagsfraktionschefin, Sahra Wagenknecht, hat am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt in Weimar die Politik der Bundesregierung gegenüber den Ortskräften in Afghanistan scharf kritisiert. Ihr zufolge werden die Menschen dort im Stich gelassen.
Die frühere Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion, Sahra Wagenknecht, hat den Umgang der Bundesregierung mit Ortskräften in Afghanistan mit harschen Worten kritisiert.
Es sei zu befürchten, dass nach dem Ende der Evakuierungsaktion viele durch die Machtübernahme der militant-islamistischen *Taliban gefährdete Ortskräfte nicht aus Afghanistan herauskämen, sagte Wagenknecht. „Das ist so unmöglich, das ist wirklich fahrlässige Beihilfe zur Tötung, fahrlässige Beihilfe zum Mord und ich finde, das ist ein Skandal sondergleichen.“
Der Afghanistan-Einsatz sei „von Anfang an“ eine „Katastrophe“ gewesen, kritisierte Wagenknecht. Die Bundesregierung habe „nie begriffen“, dass sich Demokratie nicht „herbeibomben“ lasse. „Es ist eine Schande, wie man jetzt die Leute im Stich gelassen hat.“
Wagenknecht trat in Weimar vor etwa 700 Menschen gemeinsam mit dem früheren Linke-Parteichef Oskar Lafontaine und der jetzigen Vorsitzenden, der aus Thüringen stammenden Susanne Hennig-Wellsow, auf. Hennig-Wellsow will im Wahlkreis 193, der Erfurt, Weimar und Teile des Weimarer Landes umfasst, den direkten Einzug in den Bundestag schaffen. Sie bezeichnete die am 26. September anstehende Wahl als Richtungswahl für die Bundesrepublik. Sie warb dabei auch für eine Regierungsbeteiligung der Linke, um deren Forderungen wie einen Mindestlohn von 13 Euro pro Stunde umzusetzen.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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