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Röttgen attackiert US-Staatschef, Streik der Lokführer, Hochul übernimmt New York nach Cuomo-Skandal

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 24.08.2021
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Röttgen attackiert US-Präsidenten; Tempo der Abflüge aus Kabul hat sich fast verdoppelt; Hochul übernimmt New York nach Cuomo-Skandal; BA-Chef will 400.000 Zuwanderer jährlich; Streik der Lokführer geht weiter; Fischsterben in Europas größter Salzwasser-Lagune
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Röttgen attackiert US-Präsidenten

Norbert Röttgen befürchtet, dass das Scheitern des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan weitreichende Folgen für das Verhältnis zu den USA haben wird. Es ist ein moralisches und ein politisches Scheitern, sagte der CDU-Politiker vor dem virtuellen G7-Gipfel zu Afghanistan. Beim letzten Treffen der führenden westlichen Industriestaaten im Juni habe man sich eigentlich vorgenommen, dass die Demokratien stärker zusammenstehen und sich gegen die autoritären Staaten verbünden. Stattdessen profitierten nun neben den Taliban* vor allem China und Russland vom Rückzug aus Afghanistan, so Röttgen. US-Präsident Biden habe in diesem Punkt mit wenigen Monaten Verzögerung die Politik Donald Trumps verwirklicht. Er habe sogar dessen Sprache angenommen, wenn er sagt, dass er keine Interessen in Afghanistan habe.

Tempo der Abflüge aus Kabul hat sich fast verdoppelt

Trotz Gewalt und chaotischen Zuständen an den Gates zum Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul schreitet die Evakuierungsmission voran. Im Vergleich zu Sonntag habe sich das Tempo der Abflüge fast verdoppelt. Das twitterte der zivile Repräsentant der Nato in Afghanistan, Stefano Pontecorvo. Die USA flogen erstmals innerhalb von 24 Stunden mehr als 10.000 Menschen aus Kabul aus. Im selben Zeitraum hätten außerdem 61 Maschinen internationaler Partner rund 5900 Menschen evakuiert, heißt es aus dem Weißen Haus.
Bundesaußenminister Heiko Maas  - SNA, 1920, 23.08.2021
„Lage hat sich weiter chaotisiert”: Maas strebt zivilen Weiterbetrieb des Kabuler Flughafens an

Hochul übernimmt New York nach Cuomo-Skandal

Nach dem Skandal um sexuelle Belästigungen durch New Yorks zurückgetretenen Gouverneur Andrew Cuomo leitet nun seine Nachfolgerin Kathy Hochul die Amtsgeschäfte des Bundesstaates. Die 62-Jährige übernahm heute als erste Frau die politische Führung der wichtigen Region mit knapp 20 Millionen Einwohnern und der gleichnamigen US-Ostküstenmetropole. Hochul vertritt den eher konservativen Flügel der Demokraten in New York und war seit 2015 Stellvertreterin von Cuomo, der sich in seiner dritten Amtszeit befand. Sie hatte mehr Transparenz und eine bessere Arbeitsatmosphäre in den höchsten Regierungskreisen als zu Zeiten ihres Vorgängers versprochen.
Gouverneur von New York, Andrew Cuomo - SNA, 1920, 10.08.2021
Elf Frauen belästigt: New Yorker Gouverneur Cuomo tritt nach Vorwürfen zurück

BA-Chef will 400.000 Zuwanderer jährlich

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat an die Bundesregierung appelliert, deutlich mehr Zuwanderer ins Land zu holen. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte Scheele, Deutschland gingen die Arbeitskräfte aus. Man brauche 400.000 Zuwanderer pro Jahr. Durch die demografische Entwicklung nehme die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte im typischen Berufsalter bereits in diesem Jahr um fast 150.000 ab. In den nächsten Jahren werde es noch viel dramatischer. Deutschland könne das Problem nur noch lösen, indem es Zuwanderer ins Land hole, Ungelernte qualifiziere und Arbeitnehmer mit unfreiwilliger Teilzeit länger arbeiten lasse.

Streik der Lokführer geht weiter

Kunden der Deutschen Bahn müssen sich auch heute auf zahlreiche Verspätungen und Zugausfälle vorbereiten. Die Gewerkschaft GDL setzte ihren Streik bei der Deutschen Bahn fort. Ähnlich wie am ersten Tag des Streiks rechnet die Bahn nach eigenen Angaben damit, das Angebot im Fernverkehr mit etwa 30 Prozent aufrecht erhalten zu können, im Regionalverkehr im Durchschnitt etwa 40 Prozent. Reisende müssen sich wie am Montag auf zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Auch im Güterverkehr wird weiter gestreikt. Um 2.00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch soll der Arbeitskampf beendet werden.

Fischsterben in Europas größter Salzwasser-Lagune

Umweltkatastrophe in Europas größter Salzwasser-Lagune. Im Mar Menor im Südosten Spaniens wurden binnen sieben Tagen bereits rund 4,5 Tonnen verendete Fische und Krebse aus dem Wasser geholt, berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Regierung der Region Murcia. Das Massensterben wird von Behörden und Umweltschützern auf Sauerstoffmangel zurückgeführt, der von den hohen Temperaturen und auch von Verschmutzung verursacht werde.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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