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Corona-Impfstoff: Ungarn will Sputnik V ab 2022 selbst produzieren

© REUTERS / Dado RuvicEin Fläschchen mit dem russischen "Sputnik V"-Impfstoff
Ein Fläschchen mit dem russischen Sputnik V-Impfstoff  - SNA, 1920, 24.08.2021
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Das EU-Land Ungarn will laut seinem Außenminister Péter Szijjártó ab dem nächsten Jahr den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V in Eigenproduktion herstellen. Dazu soll im Osten des Landes eine Produktionsstätte gebaut werden. Ein Teil der Erzeugnisse soll in den Export gehen.
Das Vakzin soll ab Ende 2022 in russischer Lizenz produziert werden, sagte Szijjártó am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit seinem russischen Amtskollegen, Sergej Lawrow, in Budapest.
Dank Sputnik V sei Ungarn eine der erfolgreichsten Impfkampagnen Europas gelungen, lobte Szijjártó:
„Wir danken Russland, der russischen Regierung und insbesondere Herrn Außenminister für die Unterstützung.“
Nun wolle Ungarn in Debrecen im Osten des Landes ein Werk bauen, wo ab Ende 2020 die Sputnik-Produktion anlaufen solle.
Von der Eigenproduktion des Impfstoffes verspricht sich das mitteleuropäische Land zum einen mehr Sicherheit im Kampf gegen das Coronavirus und zum anderen finanzielle Profite. „Wir werden das Vakzin ins Ausland liefern können“, erklärte der Außenminister.
Der Impfstoff sputnik V  - SNA, 1920, 31.07.2021
Studie zeigt Sicherheit: Sputnik V kann offenbar mit Astrazeneca kombiniert werden
Ungarn hatte sich Anfang des Jahres Impfstoffe unter anderem aus Russland gesichert und konnte EU-weit beim Impftempo führend werden. Anfang Juni war in Ungarn Berichten zufolge die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal vakziniert.
Der Zwei-Komponenten-Impfstoff Sputnik V (amtlich: Gam-COVID-Vac) setzt auf zwei verschiedene Adenoviren (rAd26 und rAd5), um den genetischen Code für das Spike-Protein des Coronavirus in die menschlichen Zellen zu übertragen.
Das Vakzin wurde in Russland im August vergangenen Jahres registriert und ist mittlerweile in mehr als 60 Ländern mit insgesamt mehr als drei Milliarden Einwohnern zugelassen. Eine Auswertung der russischen Impfdaten im Zeitraum vom 5. Dezember 2020 bis 31. März 2021 hat bei Sputnik V eine Schutzwirkung von 97,6 Prozent ergeben.
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