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„Spreizen Sie Ihre Beine“: Peinlicher Minister-Versprecher in Neuseeland sorgt für Witze im Netz

© AFP 2021 / Radek Mica„Spreizen Sie Ihre Beine“ (Symbolbild)
„Spreizen Sie Ihre Beine“ (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.08.2021
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Mit einem kuriosen Versprecher hat der neuseeländische Minister zur Eindämmung der Corona-Pandemie Chris Hipkins für landesweite Lacher gesorgt. Bei einer Pressekonferenz wollte er den Bürgern seine Anteilnahme aussprechen – und bestätigte, wie schwer es in Zeiten des landesweiten Lockdowns ist, die Beine im Beisein der anderen breitzumachen.
Scheinbar wollte der 42-jährige Minister nur darauf verweisen, dass es eine Herausforderung für die Menschen in dicht besiedelten Regionen ist, sich mit Abstand von den anderen „die Füße zu vertreten“, bevor ihm der peinliche Ausrutscher passierte. Der daneben stehende Chef der Gesundheitsbehörde, Ashley Bloomfield, zog amüsiert die Augenbrauen hoch und grinste unverhohlen.
Der sprachliche Lapsus mag durchaus darauf zurückzuführen sein, dass die englischen Ausdrücke „to stretch your legs“ – auf Deutsch „sich die Beine vertreten“ – und „to spread your legs“ – auf Deutsch „die Beine breit machen“ – ziemlich ähnlich klingen.
Noch während der Konferenz machte Hipkins keinen Hehl daraus, dass er seinen sprachlichen Fehler erkannte. Er zeigte sich am Ende überzeugt, dass dieser nun schnell viral gehen und der Minister selbst dort zum Scherzobjekt werden würde.
Wie erwartet verbreitete sich der Versprecher rasch in den sozialen Netzwerken. Unter dem Hashtag #SpreadYourLegs posteten Tausende Neuseeländer – und bereits einige Unterstützer aus anderen Ländern – Witze über die Panne und Fotos, auf denen sie, dem Rat des Ministers folgend, ihre Beine spreizen:
Auch die vierbeinigen Freunde wurden in den Flashmob miteinbezogen:
Eine Firma in Auckland stellte bereits eine Kaffeetasse mit dem Ausrutscher und dem Gesicht von Chris Hipkins her. Ihre Inschrift lautet „Fahre kurze Strecken, um deine Beine zu spreizen“ (eng. „Drive short distances to spread your legs“) und kann online über die Nofilterco-Website für 25 US-Dollar (ca. 21 Euro) erworben werden.
Die Polizei blockiert den Weg zu den Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Abriegelung in Sydney am 24. Juli 2021. - SNA, 1920, 20.08.2021
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Neuseeland in landesweitem Lockdown

Letzte Woche hatte Neuseeland einen landesweiten Lockdown verhängt. Anlass war, dass in der Stadt Auckland eine Person positiv auf Sars-Cov-2 getestet wurde.
Nun dürfen die Bürger nur noch unter bestimmten Bedingungen das Haus verlassen, etwa zur medizinischen Versorgung oder für den Einkauf im Supermarkt. Schulen und viele Geschäfte bleiben in der Zeit geschlossen. Die Stadt Auckland werde laut Ardern sieben Tage lang gesperrt sein und selbst die Impfungen würden für 48 Stunden ausgesetzt.
Behördenangaben zufolge handelte es sich um den ersten bekannten lokalen Corona-Fall seit Ende Februar. Infektionen seien seitdem nur noch an der Grenze nachgewiesen worden.
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