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Vier Pluspunkte für Gesundheitsschutz

© CC0 / Pixabay / Alexas_FotosObst und Gemüse (Symbolbild)
Obst und Gemüse (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.08.2021
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Obst und Gemüse schmecken nicht nur lecker, sie sind auch „Multitalente in Sachen Gesundheitsschutz“, behauptet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seiner neulich veröffentlichten Zeitschrift „Kompass Ernährung“. Es führt eine Reihe von Argumenten an, warum diese so wichtig für uns sind. Hier nun einige davon.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Verzehr von mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Manioks und andere stärkehaltige Wurzeln sollten davon aber besser ausgeschlossen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich rund 650 Gramm Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Die Gesamtmenge sollte am besten in fünf Mahlzeiten aufgeteilt werden – nämlich in zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Dabei entspricht eine Portion in etwa der Menge, die in eine Handfläche passt, so die DGE. Je mehr Obst und Gemüse gegessen werde, desto geringer sei das Risiko nicht nur für bestimmte Krebskrankheiten, sondern auch für Adipositas, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten.
In ihrer neuen Ausgabe der Zeitschrift „Kompass Ernährung“ vom 19. August 2021 hat das BMEL die Pluspunkte erläutert, die Obst und Gemüse für unsere Gesundheit bedeuten.

1. Vitamine

Das BMEL empfiehlt, am besten „quer durch den Garten“ nach Saison zu essen. Die im Obst und Gemüse enthaltenen Vitamine helfen beim Zellaufbau, regeln den Energiehaushalt, unterstützen die Funktion der Organe und stärken das Immunsystem.

2. Mineralstoffe

Mit einem möglichst abwechslungsreichen Speiseplan ist man auf der sicheren Seite, denn fünfzehn verschiedene Mineralstoffe im Körper sorgen für reibungslose Abläufe, so das BMEL. Mineralstoffe sind eigentlich lebensnotwendige Nährstoffe, die unser Organismus nicht selbst herstellen kann.
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3. Ballaststoffe

Ballaststoffe kommen vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Sie sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die unter anderem in Vollkorngetreide, Nüssen und natürlich auch in Obst und Gemüse enthalten sind. Sie wirken sich günstig auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel aus und schützen vor Heißhungerattacken, erläutert das BMEL. Darüber hinaus dienen sie den Darmbakterien als Futter.

4. Sekundäre Pflanzenstoffe

Eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind, heißen sekundäre Pflanzenstoffe. Sie verleihen dem Obst und Gemüse die typische Farbe, den Duft und den Geschmack. Tausende davon sind in unserer Nahrung enthalten und ihre günstigen Wirkungen auf den Körper sind sehr vielfältig, so das BMEL. Deswegen sollte man Obst und Gemüse in allen Farben und Formen genießen, hieß es.
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Deutsche vs. Obst und Gemüse

Die Empfehlungen für den Gemüse-, Obst- und Fleischverzehr erreichen die Deutschen im Durchschnitt nicht, teilte die DGE am 27. April 2021 mit. So konsumieren Frauen 3,1 und Männer 2,4 Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Damit erreichen nur 15 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer die empfohlenen fünf Portionen Gemüse (drei Portionen) und Obst (zwei Portionen) täglich, hieß es. Der durchschnittliche wöchentliche Fleischverzehr mit 1100 Gramm bei Männern liege dagegen über dem Orientierungswert, der maximal 300-600 Gramm/Woche betrage. Frauen liegen mit 590 Gramm/Woche an der oberen Grenze.
Die beliebtesten Arten von Gemüse und Obst sind in Deutschland Tomaten und Äpfel, folgt aus den vorläufigen Angaben des BMEL (Pro-Kopf-Verbrauch nach Arten, ohne Zitrusfrüchte). So hat 2019/2020 jeder im Land 28,2 Kilogramm Tomaten und 21,9 Kilogramm Äpfel verzehrt.
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