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Krach in der Union: „Söder soll jetzt mal aufhören“ – Friedrich Merz greift CSU-Chef an

© AP Photo / Jens MeyerDer CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (Archivfoto)
Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (Archivfoto) - SNA, 1920, 24.08.2021
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CDU-Politiker Friedrich Merz fordert von seiner Partei im Wahlkampf „endlich Taten“. So kritisiert er namentlich CSU-Chef Markus Söder und Kanzlerkandidat Armin Laschet: „Von Söder erwarte ich, dass er mit den Sticheleien gegen unseren Kandidaten aufhört.“ Auch Laschet „muss jetzt liefern“, so der frühere Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag.
Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder ist bisher weniger durch uneingeschränkte Loyalität zum Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, aufgefallen – eher durch eigenwillige Aussagen über einen möglichen Austausch von Laschet als Kandidaten kurz vor der Wahl. Manche Beobachter meinen, Söder habe es bis heute nicht überwunden, in der parteiinternen Kanzlerkandidatur am Rheinländer gescheitert zu sein.
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.08.2021
„Besser, als gemeinsam unterzugehen“: CDU-Abgeordnete fordert Rücktritt Laschets
Vor diesem Hintergrund hat der frühere CDU/CSU-Fraktionschef im Bundestag, Friedrich Merz (CDU), nun eine Art Machtwort gesprochen. Darüber berichten aktuell mehrere Medien, darunter das Magazin „Der Spiegel“.
Merz wirftCSU-Chef Söder demnach vor, „der Union mit seinen Sticheleien gegen Kanzlerkandidat Laschet gezielt zu schaden.“ Er erwarte, „dass Markus Söder jetzt mal aufhört und dass er auch den gemeinsamen Wahlsieg mit uns will und dass er kämpft“, wurde er am Dienstag bei einer Veranstaltung in Sundern (Sauerland) zitiert. „Ich habe ihm das auch persönlich gesagt“, fügte Merz hinzu.
CDU-Politiker Friedrich Merz (Archivbild) - SNA, 1920, 10.08.2021
Merz schließt sich Laschet an: „Es darf keinen weiteren Lockdown geben“
Auch mit Söders Rede beim Wahlkampfauftakt der Union am vergangenen Wochenende in Berlin zeigte sich Merz „nur eingeschränkt zufrieden.“ Außerdem gebe es von Söders Seite kaum Lob für Laschet, monierte er.

Laschet als Spielführer

Aber auch den Kanzlerkandidaten und Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen nahm Merz in die Pflicht. Er fordere von Laschet, dass „die Union jetzt deutlich zulegen“ müsse. Laschet solle sich – in der Fußballer-Sprache gesprochen – nun als Kapitän auf dem Feld präsentieren.

Und er muss jetzt zeigen, wie die Strategie geht. Der muss zeigen, wie die Taktik geht, und der muss vor allem zeigen, wie die Tore geschossen werden.

Merz unterlag auf dem CDU-Bundesparteitag im Januar mit seiner Kandidatur seinem Konkurrenten Armin Laschet bei der Aufstellung des Kanzlerkandidaten der Union.
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