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SPD überholt Union und wird erstmals seit 2006 stärkste politische Kraft – Forsa-Umfrage

© REUTERS / LEON KUEGELERBUndestagswahlkampf 2021: SPD-Kanzlerkandidat Ollaf Scholz bei der Auftaktkundgebung in Bochum
BUndestagswahlkampf 2021: SPD-Kanzlerkandidat Ollaf Scholz bei der Auftaktkundgebung in Bochum - SNA, 1920, 24.08.2021
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Die SPD ist erstmals seit Jahren wieder stärkste politische Kraft in Deutschland. Dies hat das Trendbarometer des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und n-tv ergeben, deren Erhebungen an Dienstag veröffentlicht wurden.
Demnach gewinnt die SPD im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und kommt auf 23 Prozent, während die Union einen Prozentpunkt verliert und lediglich 22 Prozent erreicht. Dies sei der schlechteste Wert, den die CDU/CSU bei Forsa-Umfragen aufgewiesen habe. Das Institut war 1984 gegründet worden.
Somit sollen die Sozialdemokraten in den Forsa-Umfragen erstmals seit Oktober 2006 bei einem höheren Wert als die Union liegen. Damals kamen die Sozialdemokraten auf 32 und die CDU/CSU auf 30 Prozent.
Die Umfragewerte der Grünen seien um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent gefallen. Für alle übrigen Parteien ändert sich nichts. Die FDP und die AfD seien nach wie vor bei zwölf beziehungsweise zehn Prozent geblieben. Die Linke zähle – auch unverändert – sechs Prozent der Befragten. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liege bei 26 Prozent.

Denkbare Koalitionen

Mit dem angegebenen Kräfteverhältnis wären drei Regierungskoalitionen unter der Führung der SPD denkbar: mit der Union und der FDP oder mit Grünen und FDP. Auch wären die „Jamaika“-Koalition aus Union, Grünen und FDP sowie das „Links-Bündnis“ aus SPD, Grünen und Linke möglich.
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Dabei hätten es 60 Prozent der Befragten als Fehleinschätzung gewertet, dass die Union noch Wähler gewinnen könnte, die aus Angst vor einer SPD-geführten Bundesregierung lieber CDU/CSU wählen würden.

Scholz führt im Vertrauensranking unter Kanzlerkandidaten

Im Vertrauensranking habe SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz seinen Vertrauenswert im Vergleich zu einer Erhebung im Juni um sieben Punkte auf 51 verbessern können und belege damit Platz drei. In Führung sei Angela Merkel mit 65 Punkten, gefolgt von Markus Söder mit 53 der 100 möglichen Punkte.
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Unionskanzlerkandidat Armin Laschet habe hingegen elf Punkte verloren und belege mit 29 Punkten Platz elf. Der Vertrauenswert der Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock habe sieben Punkte eingebüßt und betrage nun 33 – dies liege zehn Punkte unter dem erreichten Wert ihres Co-Vorsitzenden Robert Habeck, der den vierten Platz erzielt habe. Baerbock sei auf Platz fünf gelandet.
Die Daten zu Parteipräferenzen seien vom 17. bis 23. August 2021 erhoben worden. 2504 Personen sollen an der Umfrage teilgenommen haben. Die statistische Fehlertoleranz betrage +/-2,5 Prozentpunkte. Die Daten zum Politiker-Ranking seien vom 18. bis 20. August 2021 erhoben worden. Befragt worden seien 1532 Menschen.
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