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„Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus“: Arbeitsagentur-Chef will 400.000 Migranten pro Jahr

© AFP 2021 / TOBIAS SCHWARZEine Jobmesse für Migranten, die von der Bundesagentur für Arbeit Ende Januar 2019 in Berlin veranstaltet wurde.
Eine Jobmesse für Migranten, die von der Bundesagentur für Arbeit Ende Januar 2019 in Berlin veranstaltet wurde.  - SNA, 1920, 24.08.2021
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Angesichts der demographischen Entwicklung hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele die Bundesregierung aufgefordert, rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr ins Land zu lassen. Aus seiner Sicht soll es jedoch um „gezielte Zuwanderung“ gehen.
„Fakt ist: Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus“, sagte Scheele gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag).
Die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte im typischen Berufsalter nehme durch die demografische Entwicklung bereits in diesem Jahr um fast 150.000 ab. In den nächsten Jahren werde die Lage „viel dramatischer“ sein.
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Deutschland könne das Problem nur lösen, indem es „Ungelernte und Menschen mit wegfallenden Jobs qualifiziert, Arbeitnehmerinnen mit unfreiwilliger Teilzeit länger arbeiten lässt – und vor allem, indem es Zuwanderer ins Land holt“.
„Wir brauchen 400.000 Zuwanderer pro Jahr“, bezifferte Scheele die aus seiner Sicht nötige Zahl. Dies sei deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. „Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen“, so der Arbeitsagentur-Chef.
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Allerdings gehe es ihm „nicht um Asyl, sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt“, betonte Scheele.
Mögliche Einwände gegen die Einwanderung wies er zurück: „Man kann sich hinstellen und sagen: Wir möchten keine Ausländer. Aber das funktioniert nicht.“
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