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Nach mehrtägigem Warten: Rettungsschiff mit mehr als 320 Flüchtlingen darf in Sizilien anlegen

© AFP 2021 / SHAHZAD ABDULRettungsschiff im Mittelmeer (Archivbild)
Rettungsschiff im Mittelmeer (Archivbild) - SNA, 1920, 23.08.2021
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Die italienischen Behörden haben dem Rettungsschiff „Geo Barents“ mit mehr als 320 aus Seenot geretteten Flüchtlingen an Bord erlaubt, in Sizilien anzulegen. Das teilte die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, der das Schiff gehört, am Montag auf Twitter mit.
„Der ‚Geo Barents‘ wurde Augusta, Sizilien als Hafen für die Ausschiffung von 322 geretteten Menschen zugewiesen“, twitterte die Organisation.
Das mehrtägige Warten habe sich auf den psychischen und physischen Zustand der Menschen ausgewirkt.
„Wir freuen uns, bald an einem sicheren Ort von Bord gehen zu können“, heißt es.
Die „Geo Barents“ hatte zuvor tagelang darauf warten müssen, dass die italienischen Behörden ihr einen sicheren Hafen zuwiesen.
Die Migranten legen meist von den Küsten Libyens und Tunesiens ab, um über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die Zahl der Migranten, die Italien in Booten erreichen, stieg laut dem Innenministerium des Mittelmeerlandes vom 1. Januar bis 31. Juli im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von 14.012 auf 28.870.
Seit Jahresbeginn sind nach Uno-Angaben bereits 1024 Migranten bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer gestorben. Von Januar bis August 2020 waren es knapp 390.
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