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Versprecher oder doch Unwissenheit? Netz macht vor Laschets Lapsus nicht Halt

© REUTERS / Annegret HilseUnions-Kanzlerkandidat Armin Laschet
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet  - SNA, 1920, 23.08.2021
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Beim Wahlkampf-Auftakt der Union am Samstag in Berlin hat CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet auch über Außenpolitik referiert. Dabei erntete er für ein kleines Wort mächtig Spott im Internet: Laschet zufolge hat die Elitetruppe GSG9 im Jahr 1977 „Deutsche aus der entführten Lufthansa-Maschine in Landshut“ und nicht in Mogadischu befreit.
Bei „Landshut“ handelte es sich in Wirklichkeit nur um den Namen des Flugzeugs, das 1977 von palästinensischen Luftpiraten entführt wurde, und nicht um die Stadt.
Die Befreiungsaktion der Lufthansa-Maschine fand in der somalischen Hauptstadt Mogadischu statt.
Diese Aussage wurde von Internet-Nutzern sofort aufgegriffen. Auf Twitter sorgte sie für viel Spott.
Einige User platzierten sogar mithilfe eines Bearbeitungsprogramms tatsächlich eine Lufthansa-Maschine in Landshut.
Auch die Grünen-Bundestagsabgeordnete Canan Bayram meldete sich auf Twitter mit Kritik zu Laschets Auftritt.
Der bisherige Bundestagswahlkampf bleibt stark von persönlichen Patzern der Kandidaten bestimmt, wie Laschets Lacher während einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Hochwasserkatastrophe oder Fehlern im Lebenslauf von Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.
Fünf Wochen vor der Bundestagswahl zeichnet sich zwischen SPD und der Union ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Laut dem wöchentlichen Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ gewann die SPD zwei Prozentpunkte, während die CDU/CSU drei Prozentpunkte verlor. Nun sollen die beiden Volksparteien je 22 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigt haben.
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