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Explosion auf Pemex-Bohrplattform im Golf von Mexiko: Mindestens sechs Verletzte – Medien

© AFP 2021 / ALFREDO ESTRELLABohrplattform des staatlichen mexikanischen Ölkonzerns Pemex im Golf von Mexiko (Archivbild)
Bohrplattform des staatlichen mexikanischen Ölkonzerns Pemex im Golf von Mexiko (Archivbild)  - SNA, 1920, 23.08.2021
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Bei einer Explosion und dem darauffolgenden Brand auf einer Bohrplattform des staatlichen mexikanischen Ölkonzerns Pemex im Golf von Mexiko sind nach Angaben lokaler Medien mindestens sechs Menschen verletzt worden.
Wie es weiter heißt, hat sich der Vorfall am Sonntag auf der Bohrplattform Ku-Alfa, die sich 100 Kilometer von der Stadt Ciudad del Carmen (im mexikanischen Bundesstaat Campeche) entfernt befindet, ereignet.
Das Ölunternehmen selbst berichtete am Montag auf Twitter von fünf Verletzten. Sie mussten mit Hubschraubern in Krankenhäuser auf dem Festland gebracht werden. Ihr Leben sei zurzeit nicht in Gefahr.
Zudem teilte das Unternehmen mit, dass es infolge des Vorfalls keine Todesopfer gebe.
Später meldete die lokale Zeitung „Tribuna Campeche“, dass die Zahl der Betroffenen auf 15 gestiegen sei.
Wie aus einer Pressemittelung des Unternehmens auf Twitter folgt, hat es den Brand auf der E-Ku-A2-Plattform des Ölfeldes Ku-Maloob-Zaap in der Region Campeche um 16:30 Uhr Ortszeit eingedämmt. Es würden Ermittlungen eingeleitet, um die Ursache des Geschehens zu klären, heißt es.
Laut Medienberichten dürfte ein Blitz, der in einen Äthylen-Turm eingeschlagen hat, die Ursache der Explosion gewesen sein.
Die Bohrplattform Ku-Alfa gehört zum Komplex Ku-Maloob-Zaap, eines der größten mexikanischen Vorkommen, wo etwa 640.000 Barrel Öl pro Tag gefördert werden. Die Vorräte des Ölfeldes werden auf 4,9 Milliarden Barrel geschätzt.

Pipeline-Vorfall in Mexiko öffnet „Portal zur Hölle“

Es ist nicht der erste solche Vorfall für das Unternehmen in den vergangenen Monaten. Anfang Juli war in der Nähe der Bohrplattform Ku-Charly, die zum Komplex Ku-Maloob-Zaap gehört, ein massives Feuer ausgebrochen. Der kreisrunde Brandherd machte im Netz als „Portal zur Hölle“ die Runde.
Pipeline-Vorfall in Mexiko - SNA, 1920, 03.07.2021
Pipeline-Vorfall in Mexiko öffnet „Portal zur Hölle“ – Video
Die Löscharbeiten dauerten laut Pemex mehr als fünf Stunden an. Dafür musste die Pemex-Besatzung Stickstoff einsetzen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Anschließend konnte ein Rettungsschiff ein Ventil der Pipeline schließen. Als Grund für den Vorfall nannte der Konzern ein Gasleck in der Unterwasser-Pipeline. Es seien keine Verletzungen oder evakuierte Personen gemeldet worden, hieß es. Laut dem Chef der Energie- und Umweltbehörde Asea, Ángel Carrizales, sei auch kein Öl ausgetreten.
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