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Starker Klimaschutz für Regierungsbeteiligung existenziell – Baerbock

© REUTERS / CHRISTIAN MANGGrünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock
Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 22.08.2021
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Die Beteiligung der Grünen an der nächsten Bundesregierung ohne ehrgeizige Vereinbarungen zum Klimaschutz ist laut der Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kaum möglich. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
„Das ist die Frage der Klimaneutralität“, sagte Baerbock am Sonntag auf die Frage, was bei möglichen Koalitionsverhandlungen für sie unverhandelbar sei.
„Klimaneutralität bedeutet, nur noch so viele Treibhausgase auszustoßen, wie auch wieder gebunden werden können. Wenn wir nicht alles dafür tun, auf den 1,5-Grad-Pfad von Paris zu kommen, dann macht das nicht nur für Grüne keinen Sinn in eine Regierung mit einzusteigen, sondern dann werden wir als Bundesrepublik Deutschland in die Sackgasse geraten“, sagte Baerbock. „Und deswegen streite ich nicht nur dafür zu sagen: Das muss in der Regierung eine Verantwortung haben, sondern wir brauchen eine echte Klimaregierung aus dem Kanzleramt heraus.“
Auf die Nachfrage der Moderatorin, ob die Grünen ansonsten auch in der Opposition bleiben würden, antwortete Baerbock, wenn CDU und SPD, wie es sich andeute, sagten „Klimaschutz, das machen wir mal in zehn Jahren, aber wir handeln nicht heute, dann ist das ein Bruch mit dem Pariser Klimaabkommen“.
Bei der internationalen Klimakonferenz 2015 in Paris vereinbarten Deutschland und die anderen Teilnehmerstaaten, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Nach jüngsten Einschätzungen des Weltklimarates (IPCC) könnte dieser Punkt schon bald überschritten sein.
Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock spricht während ihrer Buchpräsentation in Berlin, Deutschland, 17. Juni 2021. - SNA, 1920, 20.08.2021
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Auf die Frage, ob sie eine Koalition mit SPD und Linken ausschließe, sagte Baerbock: „Ich schließe unter Demokraten keine Gespräche aus, aber natürlich muss der Inhalt stimmen, vor allem bei der Außen- und Europapolitik.“ Hier gibt es große Differenzen zwischen der Linkspartei auf der einen sowie Grünen und SPD auf der anderen Seite.
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