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Schüler greifen in Hamburg Polizisten an - Ermittlungen aufgenommen

Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.08.2021
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In Hamburg soll eine Schülergruppe einen Polizisten brutal angegriffen haben. Trotz Fußtritten gegen den Kopf blieb der Beamte nach Polizeiangaben unverletzt. Drei Minderjährige landeten vorübergehend in Gewahrsam. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag in Hamburg-Eimsbüttel, wie die Polizei mitteilte. Ein Beamter, der mit einem Rad unterwegs war, wollte demnach einen Streit zwischen zwei Jungen schlichten, um die herum sich bereits eine größere Traube anderer Kinder und Jugendlicher gebildet hatte.
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Als der Ordnungshüter die beiden Streitenden trennte, habe einer der Jungen eine Hand unter seiner Jacke verborgen gehalten und sie trotz mehrfacher Aufforderung des Polizisten nicht herausgeholt. Der Polizist sei deshalb davon ausgegangen, dass der 13-Jährige bewaffnet sein könnte, hieß es von der Polizei. Er brachte den Jungen demnach gegen starken Widerstand zu Boden und wurde – selbst auf dem Boden liegend – von weiteren Kindern und Jugendlichen attackiert.
„Aus der Gruppe heraus wurde diesem mehrfach gegen den Kopf getreten“, so die Polizei. „Nur weil der Polizeibeamte bei dem Einsatz noch seinen Fahrradhelm trug, blieb er unverletzt.“
Als zur Unterstützung hinzugerufene Polizeikräfte eintrafen, soll die Menschenmenge bereits aus mehr als 80 Schülern bestanden haben. Die Stimmung unter den Schülern sei aufgeheizt gewesen. „Polizeibeamte wurden aus der Gruppe heraus beleidigt, bespuckt und angegriffen. Einige Anwesende versuchten, die Polizeikette zu durchbrechen.“ Eine Entspannung sei erst eingetreten, nachdem der 13-Jährige in Gewahrsam genommen und abtransportiert worden sei.
An dem Einsatz waren laut Polizei insgesamt zwölf Streifenwagen beteiligt. Verletzt wurde niemand. Neben dem 13-Jährigen landeten zwei weitere Kinder im Alter von zwölf und 13 Jahren in Gewahrsam. Sie wurden anschließend ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das zuständige Landeskriminalamt ermittelt nun wegen des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Beleidigung.
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