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Hunde können Corona an Urin und Schweiß erschnüffeln - Studie

Corgi (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.08.2021
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Spürhunde können eine Corona-Infektion mit mehr als 90 Prozent Zuverlässigkeit an unterschiedlichen Körperflüssigkeiten erkennen. Das ergab eine aktuelle Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo), die im Fachblatt „BMC Infectious Diseases“ veröffentlicht wurde.
Für die Studie hatte ein Forschungsteam zehn spezialisierte Spürhunde der Bundeswehr eingesetzt.

„Nach einem speziellen Training waren sie in der Lage, 92 Prozent der über 5000 vorgelegten Proben korrekt zu identifizieren“, so die Mitteilung.

Die Hunde wurden demnach nur mit Speichelproben trainiert, in der Studie mussten sie aber auch Urin- und Schweißproben kontrollieren. Die Vierbeiner waren dabei in der Lage, zwischen Proben infizierter und nicht infizierter Personen mit hoher Genauigkeit zu unterscheiden. Und das unabhängig davon, ob den Hunden eine Urin-, Speichel- oder Schweißprobe präsentiert wurde.
„Für medizinische Spürhunde scheinen alle getesteten Körperflüssigkeiten in ähnlicher Weise geeignet zu sein, um SARS-CoV-2-Infizierte zuverlässig zu erkennen“, hieß es. Außerdem habe die Studie bestätigt, dass die freigesetzten flüchtigen organischen Verbindungen, die die Hunde riechen, unabhängig von der infizierten Körperzelle seien.
Antikörper-Test (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.01.2021
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Hunde werden heute zunehmend auch im medizinischen Bereich eingesetzt. Sie sind in der Lage, infektiöse und nicht-infektiöse Krankheiten wie verschiedene Krebsarten, Malaria, bakterielle und virale Infektionen zu erkennen.
Der Geruchssinn des Hundes ist mit dem des Menschen nicht zu vergleichen. Ein Hund ist zum Beispiel in der Lage den Tropfen einer Flüssigkeit in 50.000.000 Litern Wasser, das entspricht 20 Schwimmbecken olympischer Größe, zu erkennen.
„Es ist bekannt, dass infektiöse Atemwegserkrankungen spezifische flüchtige organische Verbindungen freisetzen können“, sagte Professor Albert Osterhaus vom Research Center for Emerging Infections and Zoonoses der TiHo. „Unsere Studie zeigt, dass Hunde diese flüchtigen organischen Verbindungen in verschiedenen Körperflüssigkeiten als Muster erkennen können.“
Professor Holger A. Volk von der TiHo-Klinik für Kleintiere sagte: „Der Geruchssinn des Hundes eignet sich hervorragend für die Erkennung von SARS-CoV-2-infizierten Personen. Zukünftige Studien im Feld sind nun notwendig, um zu zeigen, wie Hunde am besten eingesetzt werden können."
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