Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA, 1920
Afghanistan
Aktuelle Nachrichten aus Afghanistan

„Krisen gehören zu unserem Leben“: De Maizière schlägt Nationalen Krisenstab vor

© AP Photo / Michael SohnDer ehemalige Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (Archivbild)
Der ehemalige Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (Archivbild) - SNA, 1920, 21.08.2021
Abonnieren
Der ehemalige deutsche Verteidigungs- und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat in einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ die Bildung eines Nationalen Krisenstabes nach der Bundestagswahl vorgeschlagen. Ihm zufolge gehören „Krisen zu unserem Leben”.
Der Krisenstab müsse alle Ressorts und Ebenen erfassen – auch die Länder und Kommunen, so der CDU-Politiker.
„Da können alle Einzelheiten besprochen werden, so dass in der Runde der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung nur die Leitentscheidungen bleiben und nicht die Frage, unter welcher Bedingung welcher Baumarkt aufgemacht wird.“
Die Gesellschaft müsse sich daran gewöhnen, dass Krisen zur Normalität gehören. „Im Alltag sind wir das gewohnt, sichern uns gegen alle eventuellen Gefahren ab, in der Politik nicht“, sagte de Maizière. Das Interview wurde am Samstag veröffentlicht.
Ein Krisenstab sei zwar kein Allheilmittel. „Wenn aber dort gut gearbeitet und klar kommuniziert wird, sind die Entscheidungen leichter zu akzeptieren für die Öffentlichkeit.“
Zugleich regte er ein Gremium von Fachleuten an, das gemeinsam und überparteilich die Krisen der letzten Jahre analysiert und entsprechende Vorschläge für einen besseren Katastrophenschutz erarbeitet. „Dazu gehört auch das Eingeständnis, dass Krisen zu unserem Leben gehören“, betonte der 67-jährige Politiker.
Folgen einer verheerenden Überschwemmung in Schuld. Rheinland-Pfalz, 15. Juli 2021 - SNA, 1920, 17.08.2021
Hochwasser in RLP schwemmte 350 Kilogramm Weltkriegsmunition frei
Am Mittwoch hatte die Bundesregierung den 30 Milliarden schweren Hilfsfonds für die Opfer der verheerenden Überschwemmungen auf den Weg gebracht, die Mitte Juli vor allem Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen hatten. Das entsprechende Gesetz soll noch vom Bundestag beschlossen werden. Bei der Unwetterkatastrophe waren mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала