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„Besser, als gemeinsam unterzugehen“: CDU-Abgeordnete fordert Rücktritt Laschets

© AFP 2021 / Christian MangUnions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (Symbolbild)
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.08.2021
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Bei der virtuellen Fraktionssitzung am Freitag hat CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel die Meinung geäußert, Armin Laschet müsse die Verantwortung für derzeit schwache Umfragewerte der Union übernehmen, sollte die Situation kurzfristig nicht besser werden. Darüber informierte die „Bild“-Zeitung unter Verweis auf Teilnehmerkreise.
Laut der Abgeordneten für den Wahlkreis Düsseldorf-Süd muss der Unionskandidat Laschet „die Konsequenzen ziehen, wenn in zwei Wochen die Umfragewerte nicht besser werden“. Damit deutete sie dem Blatt zufolge unmissverständlich auf einen Rückzug der Spitzenkandidatur von Laschet an. „Es ist besser, kurz und schmerzhaft zu reagieren, als gemeinsam unterzugehen“, wird Pantel vom Blatt zitiert.
Ihrem Appell schloss sich Parteigenossene Axel Müller, der den Wahlkreis Ravensburg vertritt, mit folgender Äußerung an: „Mit einem Wort: Es ist beschissen!“
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Seitens Laschets, der nach „Bild”-Informationen ebenfalls zu der Fraktionssitzung zugeschaltet war, folgte keine Reaktion darauf. Der Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) stärkte Laschet mit einer „flammenden Rede“ den Rücken. Nach seinen Worten müsse die Union jetzt geschlossen kämpfen. Die CDU/CSU hätten laut Brinkhaus das beste Programm für Deutschland, das müsse jetzt offensiv vermittelt werden.
Auch der CDU-Abgeordnete für den Wahlkreis Osterholz-Verden in Berlin, Andreas Mattfeldt, fand, „dass wir neben Herrn Laschet, im Gegensatz zu anderen Parteien, Kompetenzen und Gesichter haben, die wir nach außen als Team der CDU neben Herrn Laschet vorstellen müssen“.
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Pantels Forderung nach Laschets Rücktritt löste bereits eine Diskussion auf sozialen Netzwerken aus. Die Meinungen sind erwartungsgemäß polarisiert.
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