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Wegen Organisation der Anti-Lockdown-Proteste: Australier kassiert Gefängnisstrafe

© AFP 2021 / STEVEN SAPHOREDie Polizei blockiert den Weg zu den Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Abriegelung in Sydney am 24. Juli 2021.
Die Polizei blockiert den Weg zu den Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Abriegelung in Sydney am 24. Juli 2021. - SNA, 1920, 20.08.2021
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Mindestens drei Monate muss der Australier Anthony Khallouf im Gefängnis absitzen, weil er einen Protest gegen die Abriegelung in Sydney im Bundesstaat New South Wales (NSW) organisiert hat. Das berichtet der TV-Sender ABC am Freitag.
Nach Polizeiangaben sei der 29-Jährige an der Organisation einer nicht genehmigten Kundgebung in Sydney für dieses Wochenende beteiligt gewesen, hieß es. Anfang der Woche habe Khallouf ein Video gepostet, in dem er sagte, dass er sich mit seinen Anhängern bei dem Protest sehen würde.
Am Donnerstag sei Khallouf am Bahnhof Hornsby im Norden von Sydney festgenommen worden. Gegenüber den Beamten habe er angegeben, sich verlaufen zu haben. Den Behörden sei jedoch bekannt gewesen, dass er ohne vernünftige Begründung von Queensland nach NSW gereist sei und damit gegen die coronabedingten amtlichen Verordnungen verstoßen habe.
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Inzwischen habe sich Khallouf vor dem Amtsgericht Hornsby schuldig bekannt: Er sei einer Verordnung nicht nachgekommen, habe zur Begehung einer Straftat ermutigt und falsche Aussagen gemacht. Khallouf sei zu acht Monaten Gefängnis mit einer Bewährungsfrist von drei Monaten verurteilt worden.
In Sydney und in NSW gilt ein Lockdown und eine Ausganssperre. Die Polizei und Armee patrouillieren auf den Straßen von Sydney, um Proteste zu verhindern. Die Behörden gaben bekannt, dass die Ende Juni begonnenen Abriegelungen nicht enden würden, bis 80 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft seien.
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