Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nachtnews: SPD rückt in der Sonntagsfrage an Union heran, 100 Millionen für afghanische Flüchtlinge

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 20.08.2021
Abonnieren
SPD rückt in der Sonntagsfrage an Union heran; 100 Millionen Soforthilfe für afghanische Flüchtlinge; China verschiebt Entscheidung über Anti-Sanktions-Gesetz; 60 Ortskräfte in Brandenburg angekommen; Notfallteam nach Haiti gestartet; RKI sieht Beginn der vierten Pandemie-Welle
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

SPD rückt in der Sonntagsfrage an Union heran

Die SPD holt laut einer Umfrage des Instituts Infratest dimap in der Wählergunst weiter auf. Nach dem „Deutschlandtrend“ im ARD-„Morgenmagazin“ gaben 30 Prozent der Befragten an, sich eine Bundesregierung unter Führung der Sozialdemokraten zu wünschen. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als Anfang August. Ebenfalls 30 Prozent befürworten eine konservative Regierung unter Führung von CDU/CSU. Nur noch 15 Prozent ziehen ein von den Grünen geführtes Kabinett vor. 25 Prozent äußern nach wie vor keine Präferenz.
CDU-Chef Armin Laschet (Archivbild) - SNA, 1920, 19.08.2021
Allensbach-Umfrage sieht Union mit 27,5 Prozent deutlich vor SPD

100 Millionen Soforthilfe für afghanische Flüchtlinge

Die Bundesregierung stellt 100 Millionen Euro Soforthilfe für Flüchtlinge aus Afghanistan zur Verfügung. Dies teilte das Auswärtige Amt auf Twitter mit. Mit dem Geld sollen internationale Hilfsorganisationen unterstützt werden, die sich in den Nachbarländern um geflüchtete Afghanen kümmern. Weitere Hilfen sollen folgen. Seit der Machteroberung der militant-islamischen Taliban Mitte August versuchen viele Menschen verzweifelt, aus dem Land zu kommen.

China verschiebt Entscheidung über Anti-Sanktions-Gesetz

Chinas Führung hat laut einem Medienbericht die Entscheidung über ein Gesetz zur Abwehr ausländischer Sanktionen in Hongkong und Macao verschoben. Der Ständige Ausschuss des Volkskongresses legte heute anders als erwartet keinen Beschluss zu Änderungen der Anhänge der Grundgesetze der beiden chinesischen Sonderverwaltungsregionen vor. Die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete unter Berufung auf Quellen, dass die Entscheidung verschoben worden sei. Peking wolle zunächst noch mehr Meinungen einholen, so die Zeitung.

60 Ortskräfte in Brandenburg angekommen

Rund 60 afghanische Ortskräfte und ihre Angehörigen sind in Brandenburg angekommen. Zwei Busse aus Frankfurt/Main trafen am Morgen in der Erstaufnahme in Doberlug-Kirchhain ein. Die ursprünglich für Donnerstagabend geplante Ankunft hatte sich wegen der Registrierung der Menschen erheblich verzögert. Die Afghanen, darunter mehrere Kinder, wurden zunächst mit Essen und Getränken sowie medizinisch versorgt. Sie müssen drei Tage in Quarantäne und sollen voraussichtlich bis Dienstag in Doberlug-Kirchhain bleiben. Dann könnten sie auch aufandere Bundesländer verteilt werden.

Notfallteam nach Haiti gestartet

Ein Helferteam ist von Deutschland nach Haiti abgeflogen, um bei der medizinischen Versorgung von Erdbebenopfern in dem Karibikstaat zu helfen. Der Einsatz wird von der international tätigen Organisation Isar Germany und dem Fachbereich Humanitäre Hilfe des Bundesverbandes Rettungshunde (BRH) organisiert. Zu dem Medizinischen Notfallteam gehörten 33 Ärzte, Pflegekräfte und Sanitäter, teilte Isar mit. An Bord der Maschine seien auch elf Tonnen Ausrüstung, darunter Medikamente, Zelte und eine Wasseraufbereitungsanlage.
Erdbeben in Haiti  - SNA, 1920, 18.08.2021
Haiti: Zahl der Erdbebenopfer auf fast 2000 gestiegen

RKI sieht Beginn der vierten Pandemie-Welle

Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts hat in Deutschland die vierte Welle in der Corona-Pandemie begonnen. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren sei innerhalb einer Woche bis Mitte August von vier auf sechs Prozent gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Instituts. Von Infektionen betroffen seien vor allem jüngere Altersgruppen. Das RKI schätzt eine Gefährdung für die Gesundheit der noch nicht oder nur einmal geimpften Menschen weiterhin als hoch ein. Für vollständig Geimpfte stufen die Forscher sie als moderat ein.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала