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Nach etwa dreistündigen Gesprächen im Kreml: Putin lobt Dialog mit Merkel als konstruktiv und offen

© SNA / Sergey Guneev / Zur BilddatenbankBundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin  - SNA, 1920, 20.08.2021
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Nach seinem Treffen mit Angela Merkel in Moskau hat der russische Präsident Wladimir Putin den Dialog mit der Bundeskanzlerin innerhalb von vielen Jahren als konstruktiv und offen gelobt.
„Unsere Ansichten fielen nicht immer überein, aber unser Dialog zielte immer auf Ergebnisse und die Suche nach einem Kompromiss ab“, sagte der Präsident.
„Ich kann die Arbeit der Bundeskanzlerin nicht bewerten, das kann nur das deutsche Volk tun.“
Man habe unterschiedliche Ansätze, aber trotzdem „hat sich das Volumen und die Qualität unserer Beziehungen vergrößert“, betonte der Präsident.
Deutschland sei der zweite Handelspartner nach China, die deutschen Partner investierten laut Putin 18 Milliarden US-Dollar in die russiche Wirtschaft.

„Das schätzen wir hoch.“

Merkel hob wiederum die Wichtigkeit offener Gesprächskanäle zwischen Moskau und Berlin hervor.
Man habe sich mit vielen kritischen Fragen konfrontiert gesehen, aber „trotz großer Differenzen“ sei es immer gelungen, eine Bewegung zu erreichen.
„Es bleibt aber viel zu tun“, so die Kanzlerin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum Auftakt ihres Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag dafür geworben, trotz der massiven politischen Spannungen im Gespräch miteinander zu bleiben.
„Ich freue mich, dass wir uns noch einmal vielleicht als Abschiedsbesuch, aber auch als Arbeitsbesuch hier im Kreml treffen können“, sagte die Kanzlerin am Freitag nach ihrer Ankunft in Moskau.
Russlands Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 20.08.2021
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„Selbst wenn wir heute auch durchaus tiefgreifende Differenzen haben, so sprechen wir miteinander, und das soll auch weiter so geschehen und die deutsch-russischen Beziehungen klassifizieren und qualifizieren.“
Kurz zuvor hatte die CDU-Politikerin einen Kranz am Grab des Unbekannten Soldaten niedergelegt. Merkel erinnerte daran, dass vor 80 Jahren Hitler-Deutschland die Sowjetunion überfallen hatte. Die Sowjetunion hatte im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Tote zu beklagen.
Das Treffen von Putin und Merkel am heutigen Freitag hat einen besonderen Charakter - es ist das letze Mal, dass die Bundeskanzlerin und der russische Präsident vor der Bundestagswahl im September zusammenkommen, und zugleich das erste Mal, dass sich die beiden nach dem Fall Nawalny gemeinsam Fragen der Journalisten stellen wollen.
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