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Klinische Studie: Kombination von Astrazeneca und „Sputnik Light“ zeigt hohe Immunogenität

© SNA / Gustavo Vallente / Zur BilddatenbankImpfung gegen das Coronavirus in Spanien
Impfung gegen das Coronavirus in Spanien - SNA, 1920, 20.08.2021
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Die Kombination der Corona-Impfstoffe Astrazeneca und „Sputnik Light“ zeigt laut dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) ein hohes Profil von Immunogenität. Dies ergab eine klinische Studie in Aserbaidschan.
Die Studie begann demnach im Februar 2021.
„Laut vorläufigen Angaben, die man nach Beobachtungsergebnissen von 20 ersten Probanden erhielt, wurde bei 100 Prozent der Freiwilligen die Bildung von Antikörpern gegen das stachelförmige Eiweiß des Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen“, heißt es in der Pressemitteilung.
Bislang wurden 64 Freiwillige mit dieser Kombination immunisiert. Nach weiteren Probanden werde gesucht. Eine Zwischenanalyse der Daten hatte zuvor auch hohe Kennwerte bei dem kombinierten Einsatz der Impfstoffe gezeigt: Es gab weder ernsthafte unerwünschte Folgen noch Corona-Ansteckungsfälle nach der Impfung.
Laut dem RDIF wird die Studie der Impfstoffkombination unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Argentinien umgesetzt. Eine Genehmigung für die Durchführung der Forschung wurde in Russland und Weißrussland erteilt.
Das Memorandum über die Zusammenarbeit im Rahmen der gemeinsamen Studie zur Sicherheit und Immunogenität der Kombination von AstraZeneca und der ersten Komponente des Impfstoffs „Sputnik V“ war im Dezember 2020 unterzeichnet worden.
Corona-Impfstoff Sputnik Light - SNA, 1920, 18.08.2021
„Sputnik Light“ zeigt in Paraguay Wirksamkeit von 93,5 Prozent
Sputnik Light“ ist die erste Komponente des weltweit ersten Corona-Impfstoffs „Sputnik V“, der auf einer adenoviralen Plattform basiert. Bei der ersten Spritze wird das nötige Gen mithilfe des Adenovirus Typ 26 in die menschlichen Zellen geliefert. Das Vakzin kann unabhängig, in Kombination mit anderen Impfstoffen sowohl als erste als auch als zweite Injektion oder bei Auffrischimpfungen verwendet werden.
Astrazenca wurde von Forschern der Universität Oxford und dem Unternehmen Vaccitech entwickelt. Der von Astrazeneca eingesetzte Wirkstoff AZD1222 basiert auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen. Er enthält genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt. Das Mittel wirkt zweifach: Es soll sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen fördern – beide sind für die Immunabwehr wichtig.
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