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Gericht verweigert Schmerzensgeld wegen Corona-Quarantäne – „Nicht mit Inhaftierung vergleichbar“

© SNA / Wladimir Fedorenko Ein Gerichtsurteil (Symbolbild)
Ein Gerichtsurteil (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.08.2021
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Das Landgericht Hannover hat zwei Klagen auf Schmerzensgeld wegen coronabedingter Quarantäne zurückgewiesen.
Es handelt sich um ein Ehepaar, das nach einem Urlaub in Schweden für zwei Wochen in Quarantäne musste, und einen Beamten, der nach einem unmittelbaren Corona-Kontakt für sechs Tage in häusliche Isolation musste. Laut dem Gericht waren diese deutschlandweit die ersten Urteile zum Schmerzensgeld aufgrund einer Corona-Quarantäne.
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Den Klägern zufolge stellt die Quarantäne einen rechtswidrigen Freiheitsentzug dar. Sie erhoben zudem den Vorwurf, dass die Regierung die Bevölkerung über die Gesundheitsgefahren des Coronavirus belüge. Die Richter in Hannover räumten zwar ein, dass eine Quarantäne zwar eine Beeinträchtigung für die Betroffenen sei, argumentierten aber, dass diese nicht einmal ansatzweise mit einer Inhaftierung in einem Gefängnis vergleichbar sei. Deshalb bestehe kein Anspruch auf Schmerzensgeld.
Die Urteile sind nach Angaben einer Gerichtssprecherin noch nicht rechtskräftig, eine Revision ist in beiden Fällen möglich.
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