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Afghanistan
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Bundeswehr verlegt Spezialkräfte mit Hubschraubern nach Kabul

CC BY-SA 2.0 / Lutz Blohm / Wikimedia CommonsHubschrauber des Typs H-145M
Hubschrauber des Typs H-145M - SNA, 1920, 20.08.2021
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Die Bundeswehr verlegt rund ein Dutzend Soldaten mit zwei Hubschraubern in die Hauptstadt Afghanistans. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums können die Maschinen für die Rettung einzelner Bundesbürger oder auch Ortskräfte aus Gefahrenlagen eingesetzt werden. Ab morgen sollen die beiden Helikopter einsatzbereit sein.
Bei den Hubschraubern handelt es sich um Maschinen des Typs H-145M des Kommandos Spezialkräfte (KSK). Sie sind sehr beweglich und können selbst in eng bebauten Städten landen. Zusammen mit den Helikoptern werden 13 Soldaten nach Kabul verlegt.
Damit bekommt die Bundeswehr eine „Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten“ bei ihren Evakuierungseinsätzen in Kabul, sagte Generalinspekteur Eberhard Zorn laut der DPA, als er den Einsatz am heutigen Freitag in Berlin ankündigte. „Das ist eine wirkliche Luftoperation. Das ist kein Taxi-Service.“
Nach Angaben des Generalinspekteurs wurden die Hubschrauber von den USA angefordert: Die US-Truppen flögen hauptsächlich mit großvolumigen Hubschraubern und benötigten im städtischen Umfeld eine kleinere Maschine. „Die haben wir.“
Die Bundeswehr registriert die Evakuierten aus Kabul, Afghanistan, nach einem Covid-19-Schnelltest auf dem Flughafen in Tschkent, Usbekistan. (17.08.2021) - SNA, 1920, 20.08.2021
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Im Einsatz würden die Bundeswehrmaschinen immer von Hubschraubern der USA begleitet. Die Lage im afghanischen Luftraum werde durch die USA so eingeschätzt, dass die Taliban*keine Luftverteidigungssysteme einsetzten „und dass sie uns hier ebenfalls frei gewähren lassen“. Dennoch sollen die Helikopter nur in Kabul eingesetzt werden, eine Möglichkeit, über den Hindukusch nach Masar-i-Scharif zu fliegen, um jemanden abzuholen, gebe es nicht.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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