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Afghanistan
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Auswärtiges Amt: Deutschland gibt 100 Millionen Euro Soforthilfe für afghanische Flüchtlinge

© REUTERS / COURTESY OF DEFENSE ONEEtwa 640 Afghanen sitzen auf dem Boden eines US-amerikanischen Transportflugzeuges, 15. August 2021 in Kabul.
Etwa 640 Afghanen sitzen auf dem Boden eines US-amerikanischen Transportflugzeuges, 15. August 2021 in Kabul.  - SNA, 1920, 20.08.2021
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Deutschland stellt laut einer Mitteilung des Auswärtigen Amtes 100 Millionen Euro Soforthilfe für afghanische Flüchtlinge zur Verfügung.
Unter anderem im Twitter-Account des Auswärtigen Amtes wurde annonciert, dass Berlin 100 Millionen Euro Soforthilfe für Flüchtlinge aus Afghanistan bereitstellen werde.
„Mit dem Geld sollen internationale Hilfsorganisationen unterstützt werden, die die Menschen in den Nachbarländern unterstützten.“
Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz hatte bereits am Donnerstag die Hilfe angekündigt. Gegenüber DPA erklärte er wie folgt: „Dies ist ein erster Schritt, der zeigt, dass wir uns verantwortlich fühlen und uns kümmern.“
Das Verteidigungsministerium teilte am Freitagmorgen via Twitter mit, dass in dieser Nacht insgesamt 365 Menschen mit zwei weiteren Flügen der Bundeswehr von Afghanistan nach Usbekistan gebracht worden seien. Seit Montag wurden demnach mehr als 1600 zu Schützende in Sicherheit gebracht.
Bundesinnenminister Horst Seehofer  - SNA, 1920, 19.08.2021
„Moralische Verantwortung“: Seehofer für Aufnahme von afghanischen Ortskräften

Lage in Afghanistan

Vor dem Hintergrund des Abzugs des US-Militärkontingents aus Afghanistan haben die Taliban* eine Offensive eingeleitet und alle größeren Städte besetzt. Präsident Aschraf Ghani ist aus dem Land geflüchtet.
Die USA, Deutschland und weitere westliche Staaten haben ihre Botschaften in Kabul übereilt räumen und das Botschaftspersonal hastig evakuieren müssen. Am Flughafen Kabul kam es zum Tumult. Mehrere Menschen versuchten mit allen Mitteln, das Land zu verlassen. Einige klammerten sich an ein startendes Transportflugzeug der US-Armee. Es hat zwölf Todesopfer gegeben.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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