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Telefonat Putin-Macron: Afghanistan, Iran, Ukraine und Bergkarabach im Mittelpunkt

© AP Photo / Thibault CamusDie Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin (l.) und Emmanuel Macron (Archiv)
Die Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin (l.) und Emmanuel Macron (Archiv) - SNA, 1920, 19.08.2021
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Die Präsidenten Russlands und Frankreichs, Wladimir Putin und Emmanuel Macron, haben am Donnerstag nach Angaben des Kremls miteinander telefoniert.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Lage in Afghanistan nach der Machtergreifung durch die radikal-islamische Bewegung Taliban*. Die beiden Staatschefs wiesen auf die Notwendigkeit hin, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und unaufschiebbare humanitäre Probleme zu lösen.
In diesem Zusammenhang sprachen sich Putin und Macron für das Engagement des UN-Sicherheitsrates und der G20-Ländergruppe bei der Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in Afghanistan aus.
Nach der Rückkehr aus Afghanistan: Bundeswehrsoldaten auf dem Flugplatz in Wunstorf - SNA
Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan

Am Hindukusch waren in den vergangenen fast 20 Jahren insgesamt über 150.000 Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. Sie waren in der Regel je vier bis sechs Monate im Einsatz. 59 deutsche Militärs kamen dort ums Leben, 35 von ihnen wurden im Gefecht oder durch Anschläge getötet. Das war bislang der höchste Blutzoll, den Deutschland in Auslandseinsätzen zu beklagen hat. Denn in anerkannten ausländischen Missionen, an denen sich die Bundeswehr seit 1992 beteiligt, sind insgesamt 115 deutsche Soldaten gestorben, so das Militär der Bundesrepublik.

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Ausgetauscht wurden Meinungen zum Konflikt im Südosten der Ukraine. Putin machte seinen Gesprächspartner auf „destruktive Handlungen“ Kiews aufmerksam, das die Spannungen an der Trennlinie in letzter Zeit absichtlich schürt und provokatorische gesetzgebende Initiativen ergreift, die gegen die Minsker Vereinbarungen verstoßen.
Bei der Erörterung des iranischen Atomprogramms unterstützten die beiden Präsidenten den Vorschlag, Verhandlungen über die Wiederbelebung des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplanes (JCPoA) wieder aufzunehmen.
Auf Macrons Bitte hin informierte Putin ihn über die Umsetzung trilateraler Vereinbarungen zu Bergkarabach vom 9. November 2020 und 11. Januar 2021.
Militärtransportflugzeug C-17 in Kabul - SNA, 1920, 19.08.2021
Afghanistan
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„Die Lage in der Region ist im Großen und Ganzen stabil. Unternommen werden Schritte zur Wiederherstellung ökonomischer und logistischer Beziehungen im Südkaukasus“, hieß es in der Mitteilung.
Den Angaben zufolge wurden auch einige andere regionale Probleme erörtert, darunter in Afrika.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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