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„Opfer von Hass“ oder Exemplar für „NoAfD”? – Twitterer gespalten über neue Vorwürfe gegen Weidel

© AFP 2021 / JENS SCHLUETERDie Fraktionsvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alice Weidel, gibt ein Fernsehinterview während eines Kongresses der AfD, 10. April, 2021.
Die Fraktionsvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alice Weidel, gibt ein Fernsehinterview während eines Kongresses der AfD, 10. April, 2021. - SNA, 1920, 19.08.2021
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Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, sieht sich derzeit mit Vorwürfen konfrontiert, dass sie jahrelang von Zuwendungen und Gefälligkeiten des Berliner Unternehmers Friedel Opitz profitiert haben soll. Einige User stehen der Politikerin zur Seite – andere sehen darin Beweise für ihre Unwählbarkeit.
Die Vorwürfe wegen der Vorteilsnahme soll Opitz gegenüber dem SWR bestätigt haben. Der Unternehmer und Politikberater hat die Abgeordnete aus dem Wahlkreis Bodensee angeblich mehrere Jahre unterstützt – „monetär und strategisch“, wie er eidesstattlich versichert, hieß es beim SWR. Unter anderem habe er ihr ein Auto zur Verfügung gestellt. Das gehe auch aus einem Chatverlauf vom Januar 2017 hervor, der dem Sender vorliegen würde.
Die Unterstützung sei auch in Form von Tablets und Smartphones erfolgt, berichten NDR, WDR und „Die Zeit“. Der Wert der Sachleistungen liegt demnach bei rund 10.000 Euro. Weidel hat laut Dokumenten, die der Recherchegemeinschaft vorliegen, offenbar nur einen Teil dieser Zuwendungen zurückgezahlt. Das Büro der AfD-Fraktionschefin habe auf Anfrage des SWR die Vorwürfe zurückgewiesen, hieß es weiter.
Mittlerweile reagierten Internet-Nutzer auf die Recherche: Viele zeigten sich misstrauisch und wiesen auf den aus ihrer Sicht offensichtlichen Zusammenhang mit dem Wahlkampf hin:
Auch werden Vergleiche mit anderen Politikern gezogen:
Es wurden aber auch kritische Stimmen in Bezug auf Weidel laut:
Eine Userin deutete darauf hin, dass die Affäre und Weidel selbst exemplarisch für die Unwählbarkeit der AfD seien:
Die AfD-Bundestagsabgeordneten Paul Podolay (links) und Siegbert Droese bei einem Besuch in Litauen - SNA, 1920, 14.08.2021
„Flüchtlingskrise von 2015 wiederholt sich“: AfD in Litauen – Exklusiv-Interview
Einige schlugen sogar vor, dass Weidel Deutschland verlassen sollte – und verwiesen dabei auf die eigenen Anforderungen der AfD:
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