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Nachtnews: Erster Corona-Fall vor den Paralympics, Einsatz gegen Clan-Kriminalität in Mülheim

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 19.08.2021
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Weitere Rettungsflüge aus Afghanistan eingetroffen; Biden: Chaos bei US-Truppenabzug aus Afghanistan war unvermeidbar; Kinder- und Jugendärzte sehen Impfungen an Schulen kritisch; Erster Corona-Fall vor den Paralympics; Bis jetzt 2189 Tote nach Beben in Haiti; Einsatz gegen Clan-Kriminalität in Mülheim
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Weitere Rettungsflüge aus Afghanistan eingetroffen

In Frankfurt sind am frühen Morgen weitere Maschinen mit Hunderten Menschen an Bord gelandet, die zuvor aus Afghanistan in Sicherheit gebracht worden waren. Insgesamt befanden sich rund 500 Menschen an Bord der beiden gecharterten Flugzeuge von Lufthansa und Uzbekistan Airways. Die Maschinen waren in der usbekischen Hauptstadt Taschkent gestartet, dorthin hatte die Bundeswehr die Menschen zuvor aus der afghanischen Hauptstadt Kabul gebracht. Heute werden in Frankfurt weitere Flüge aus Taschkent erwartet. Die Bundeswehr hatte in dieser Woche ihre Rettungsaktion für Deutsche und Afghanen begonnen, um sie nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban* in Sicherheit zu bringen. Nach ihrer Landung in Deutschland berichteten Passagiere von schlimmen Erlebnissen und chaotischen Verhältnissen am Flughafen in Kabul. Nur Chaos, beschrieb ein Mann die Zustände in Kabul. Er habe Tote gesehen und Schüsse gehört.

Biden: Chaos bei US-Truppenabzug aus Afghanistan war unvermeidbar

Das Chaos beim Abzug der US-Truppen war nach Ansicht von Präsident Joe Biden unvermeidbar – aufgrund des Zusammenbruchs der afghanischen Regierung, des Militärs und der schnellen Machtübernahme der Taliban. Er wisse nicht, wie man es hätte schaffen können, den Abzug angesichts dieser Lage ohne Chaos zu meistern, sagte er dem Fernsehsender ABC. Gleichzeitig versicherte er, die US-Soldaten am Flughafen Kabul könnten notfalls auch über den geplanten Abzugstermin am 31. August hinaus bleiben, falls bis dahin noch nicht alle ausreisewilligen Amerikaner evakuiert worden seien.

Kinder- und Jugendärzte sehen Impfungen an Schulen kritisch

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat die Pläne mehrerer Bundesländer kritisiert, Kinder und Jugendliche an und im Umfeld von Schulen gegen das Coronavirus zu impfen. Die Jugendlichen stehen in den Schulen sehr stark unter Gruppenzwang, so dass eine freie und unabhängige Entscheidung schwierig werde, sagte der Bundessprecher des Verbandes, Jakob Maske, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er riet zur Impfung in den Praxen, denn das habe den Vorteil, dass der Arzt die Familie und das Umfeld gut kenne und die Eltern besser beraten könne, ob die Impfung sinnvoll sei oder nicht.

Erster Corona-Fall vor den Paralympics

Wenige Tage vor Eröffnung der Paralympics in Tokio gibt es den ersten Corona-Fall im Athletendorf. Das gab das Organisationskomitee heute bekannt. Bei der positiv auf das Virus getesteten Person handele es sich nicht um einen Athleten oder eine Athletin. Die Paralympics sollen am kommenden Dienstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnen, während sich die Hauptstadt angesichts alarmierender Infektionszahlen im Notstand befindet. Die Paralympics werden daher wie zuvor die Olympischen Spiele ohne Zuschauer ausgetragen.

Bis jetzt 2189 Tote nach Beben in Haiti

Nach dem gewaltigen Erdbeben in Haiti ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 2189 gestiegen. Weitere 332 Menschen würden noch vermisst, teilte die haitianische Zivilschutzbehörde mit. Mindestens 12.268 Menschen wurden demnach bei dem Beben der Stärke 7,2 am Samstag verletzt. Darüber hinaus wurden nach neuen Erkenntnissen knapp 53.000 Häuser zerstört und gut 77.000 beschädigt. Dringend benötigte Hilfe erreicht die betroffene Region nur schleppend.

Einsatz gegen Clan-Kriminalität in Mülheim

Im Kampf gegen Clan-Kriminalität sind in Mülheim am Abend und in der Nacht mehrere Objekte kontrolliert worden – darunter auch Gastronomiebetriebe. Die Polizei war nach Angaben einer Sprecherin gemeinsam mit der Stadt im Einsatz, die federführend sei. Kontrolliert würden unterschiedliche Gewerbebetriebe, etwa mit Blick auf Nichtraucher- und Jugendschutz sowie die Corona-Maßnahmen. Demnach finden dort im Rahmen des Aktionsplans Clan regelmäßig Kontrollen statt. Laut „Bild“ waren Shisha-Bars, Cafés, Gastrobetriebe und Spielhallen betroffen.
*Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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