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Afghanistan
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Bundeswehr-General spricht von „dramatischen Szenen“ am Flughafen in Kabul

© AFP 2021 / MARC TESSENSOHN / BUNDESWEHR / AFPBundeswehr-General Jens Arlt, Leiter des deutschen Evakuierungseinsatzes am Kabuler Flughafen. 17. August 2021
Bundeswehr-General Jens Arlt, Leiter des deutschen Evakuierungseinsatzes am Kabuler Flughafen. 17. August 2021 - SNA, 1920, 19.08.2021
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Die Lage am Kabuler Flughafen ist nach Worten von Bundeswehr-General Jens Arlt, der den deutschen Evakuierungseinsatz vor Ort führt, „angespannt“. In einer Online-Pressekonferenz des Bundesministeriums der Verteidigung sprach der telefonisch aus Kabul zugeschaltete Militär am Donnerstag von „dramatischen Szenen“.

„Es ist sehr, sehr turbulent alles.“ „Sie werden vielleicht den einen oder anderen Schuss im Hintergrund hören. Sie sehen die verzweifelten Augen der Afghanen und auch der Staatsbürger unterschiedlicher Nationen, die einfach versuchen, in den inneren Bereich des Kabul International Airports zu gelangen, das ist schon dramatisch, was wir sehen.“

Der General berichtete von äußeren Kontrollen der radikal-islamischen Taliban* rund um den Flughafen und Zugängen. Es gebe Ausgangssperren in der Stadt, Straßen seien zudem verstopft.
Militärtransportflugzeug C-17 in Kabul - SNA, 1920, 19.08.2021
Junger Fußballer will aus Kabul flüchten und stirbt bei Sturz von US-Jet
Arlts Angaben zufolge versuchen „unterschiedliche Vertreter“ der deutschen Seite, in den Außenbereichen „unsere Leute“ zu finden. Die größte Herausforderung sei, deutsche Staatsbürger durch die Menschenmassen in den inneren Bereich des Flughafens zu bringen, sagte der General.
Ausländer aus Afghanistan in Deutschland

In Deutschland leben laut den Angaben des Portals Statista 271.805 Afghanen (Stand: 31. Dezember 2020). Im Jahr 2010 waren es 51.305 Menschen. Insgesamt lebten 11.432.460 Ausländer zum Ende 2020 im Land. In den Jahren 2001 bis 2020 seien insgesamt 5085 afghanische Staatsangehörige aus der Bundesrepublik Deutschland abgeschoben worden, davon 1497 nach Afghanistan, geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag im April dieses Jahres hervor.

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*Unter anderem von der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
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