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Transport von aufbereitetem Atommüll aus Frankreich nach Deutschland: Milliardenvertrag geschlossen

© AP Photo / Michael ProbstAtommüll in Deutschland (Archivfoto)
Atommüll in Deutschland (Archivfoto) - SNA, 1920, 19.08.2021
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Der französische Atomkonzern Orano hat am Donnerstag die Unterzeichnung eines Vertrags mit den großen deutschen Energieunternehmen zum Transport des verbliebenen Atommülls bekanntgegeben, den Deutschland aus Frankreich zurücknehmen muss.
Das Abkommen mit den Energieversorgern PreussenElektra, RWE, ENBW und Vattenfall hat demnach ein Volumen von über einer Milliarde Euro und setzt eine im Juni nach mehrjährigen Verhandlungen erzielte Grundsatzeinigung zwischen Deutschland und Frankreich um.
Zwischen 1977 und 1991 hatten die vier deutschen Konzerne laut dem Statement mit Frankreich Verträge zur Aufarbeitung von Brennelementen geschlossen. Im Rahmen der Abkommen seien 5310 Tonnen radioaktiven Materials in der Anlage La Hague in Nordfrankreich aufbereitet worden.
Nach Deutschland würden dabei bis 2024 gebrauchte Behälter sowie in Glas eingeschmolzene hoch aktive Abfälle gebracht, die in Radioaktivität dem früher nach Frankreich geschickten Atommüll entsprechen. Wie das deutsche Umweltministerium im Juni bekanntgab, führt dieses Vorgehen zu geringeren Kosten und weniger Transporten: nur noch einer statt bis zu 17. In der Summe nehme Deutschland die gleiche Radioaktivität aus Frankreich zurück wie ursprünglich vereinbart.
Die neue Lösung wurde dem Amt zufolge im Juni auf den Weg gebracht. Die Rückführung gemäß dem alten Vorgehen hätte sich aufgrund technischer Schwierigkeiten bei der für den Transport vorgesehenen Behälterbauart bis in die 2040er Jahre verzögert.
Drei bis fünf Castor-Behälter mit verglasten hoch radioaktiven Abfällen sollen nun laut dem BMU an den Standort Philippsburg gebracht und aufbewahrt werden. Außerdem würden 30 leere, ausgediente Brennelemente-Transportbehälter nach Ahaus gebracht.
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Nach Orano-Informationen wurde bereits eine Menge der aufbereiteten Abfälle nach Deutschland gebracht, die in Radioaktivität den 97 Prozent des früher aus Deutschland zur Aufarbeitung gelieferten Materials entspreche.
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