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Umfrage: Scholz holt weiter auf – SPD rückt dicht an Union heran

© REUTERS / LEON KUEGELEROlaf Scholz in Bochum, der 14. August 2021
Olaf Scholz in Bochum, der 14. August 2021 - SNA, 1920, 18.08.2021
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Die SPD holt laut der jüngsten Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa in der Gunst der Wähler weiter auf, in der Kanzlerpräferenz konnte SPD-Kandidat Olaf Scholz seinen Vorsprung ausbauen.
Der im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 10. bis 16. August 2021 durchgeführten Umfrage zufolge zog die SPD an den Grünen vorbei und liegt nur noch zwei Punkte hinter der Union: Wenn jetzt bereits Bundestagswahl wäre, könnte die CDU/CSU mit 23 Prozent der Stimmen rechnen, die SPD mit 21. So dicht hatte sie auf CDU und CSU zuletzt im März 2017 aufgeschlossen, als ihr die Nominierung des letztlich gescheiterten Kanzlerkandidaten Martin Schulz vorübergehend Aufschwung verlieh.
Die Grünen verlieren einen Punkt gegenüber der Vorwoche und rangieren nun bei 19 Prozent. Auch die Linke (sechs Prozent) verlor einen Prozentpunkt. Die Forsa-Werte der anderen Bundestagsparteien änderten sich nicht: FDP zwölf Prozent, AfD zehn. Die sonstigen kleineren Parteien erreichen zusammen weiterhin neun Prozent, aber keine von ihnen kommt in die Nähe der Drei-Prozent-Marke.
Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 26 Prozent und damit über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8).
Rechnerisch könnten CDU/CSU und SPD das Kanzleramt beanspruchen, nicht aber die Grünen, hieß es in der Mitteilung. Die deutlichste Mehrheit hätte die so genannte „Deutschland-Koalition“ aus Union, SPD und FDP. Auch ein Bündnis von Union, Grünen und FDP („Jamaika-Koalition“) oder von SPD, Grünen und FDP („Ampel-Koalition“) wäre möglich. Eine nur knappe Mehrheit hätte derzeit auch ein rot-rot-grünes Links-Bündnis.

Scholz vor Baerbock und Laschet

In der Kanzlerpräferenz kann SPD-Kandidat Olaf Scholz seinen Vorsprung ausbauen. In der Frage nach einer nur rein theoretischen Kanzler-Direktwahl gewann er im Vergleich zur Vorwoche drei Prozentpunkte hinzu und liegt jetzt mit 29 Prozent weit vor Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (unverändert zwölf Prozent) und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock (15; minus eins). Auch bei den Unionswählern von 2017 liegt Scholz (27) vor Laschet (24).
Ein Viertel der Wahlberechtigten, die derzeit eine andere Partei als die Union favorisieren, gaben an, bei einem Wechsel der Kanzlerkandidatur zu CSU-Chef Markus Söder doch lieber CDU oder CSU zu wählen. Wenn nur die Hälfte ihre Ankündigung wahr machen würde, käme die Union auf 33 Prozent, so Forsa.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz - SNA, 1920, 13.08.2021
„Selbst auf Platz zwei kann man Kanzler werden“: Scholz zu Bundestagswahl-Aussichten
Wahlumfragen sind laut der Deutschen Presse-Agentur generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschwerten die Gewichtung der erhobenen Daten. Umfragen seien also keine zuverlässigen Prognosen auf den Wahlausgang.
An der Studie nahmen 2501 Befragte teil. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/-2,5 Prozentpunkten.
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